05.02.2019 09:37 Uhr

Oscars: 170 Nominierte gehen essen – Die Bilder

Foto: Matt Petit / ©A.M.P.A.S.

Mehr als 170 Oscar-Anwärter haben sich am Montag für das traditionelle Gruppenbild der Nominierten um eine goldglänzende Oscar-Statue aufgestellt (hier geht’s zum Originalfoto in voller Größe!).

Oscars: 170 Nominierte gehen essen - Die Bilder

Foto: Todd Wawrychuk / ©A.M.P.A.S.

Drei Wochen vor der Trophäen-Gala lud die Film-Akademie wieder zum „Lunch“ der Nominierten in Beverly Hills ein. Bei dem Treffen mischten neben hochkarätigen Stars wie Lady Gaga, Amy Adams, Bradley Cooper, Rami Malek und Viggo Mortensen auch weniger bekannte Filmschaffende, darunter Make-Up-Künstler, Bühnenbildner und Cutter, mit.

Oscars: 170 Nominierte gehen essen - Die Bilder

Aufstellen für’s legendäre Gruppenfoto. Foto: Matt Petit/ ©A.M.P.A.S.

Am 24. Februar wird es im Dolby-Theatre in Hollywood ernst, doch bei dem Probelauf im Ballsaal des Beverly Hilton Hotel ging es locker zu.

Die Oscar-Anwärter hatten sichtlich Spaß dabei, beim Lunch mit Lachs miteinander für Fotos zu posieren und sich auszutauschen. Ganz bewusst würde man die Nominierten aus verschiedenen Filmen und Sparten an den Tischen bunt mischen, „damit sie sich besser kennenlernen“, teilte die Akademie auf Twitter mit.

Oscars: 170 Nominierte gehen essen - Die Bilder

Foto: Matt Petit / ©A.M.P.A.S.

Neben Cocktails und Nachtisch gab es auch Benimm-Regeln für den großen Abend. Die Show-Produzenten wollen die Gala diesmal auf drei Stunden begrenzen. Sie schärften den zukünftigen Gewinnern ein, ihr „Thank You“ kurz zu halten. Wenn ihr Name aufgerufen wird, hätten sie 90 Sekunden Zeit, auf die Bühne zu eilen und ihre Dankesrede zu halten. Dann wird die Musik hochgefahren, bis der Redner verstummt.

Lady Gaga. Foto: Kyusung Gong / ©A.M.P.A.S.

Produzentin Donna Gigliotti mahnte, dass man es „kurz, aber vom Herzen“ machen soll. Ihr Vorzeigebeispiel: die einminütige Rede von Steven Soderbergh, der 2001 für „Traffic – Macht des Kartells“ den Regie-Oscar gewann. Statt zig Leuten zu danken, brachte er den Saal zum Lachen und hielt ein leidenschaftliches Plädoyer auf Kreativität und Kunst.

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Bradley Cooper und Sam Elliott. Foto: Aaron Poole / ©A.M.P.A.S.

Als Florian Henckel von Donnersmarck 2007 mit „Das Leben der Anderen“ den Auslands-Oscar holte, lief die Zeit aus, als er gerade seiner Frau danken wollte. Gegen die einsetzende Musik dröhnte der deutsche Regisseur damals an, er müsse noch eines sagen: „Christiane, I love you“. Am Montag war Donnersmarck mit dem Künstlerporträt „Werk ohne Autor“ zum zweiten Mal als Oscar-Anwärter eingeladen.

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Laura Dern. Foto: Matt Petit / ©A.M.P.A.S.

Der aus Syrien stammende und in Berlin lebende Regisseur Talal Derki reiste ebenfalls an. Er ist mit seinem Berliner Produktionsteam für die Kriegs-Dokumentation „Of Fathers And Sons – Die Kinder des Kalifats“ nominiert.

Das Schwarz-Weiß-Drama „Roma“ des mexikanischen Oscar-Preisträgers Alfonso Cuarón und die Historien-Groteske „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“ des Griechen Yorgos Lanthimos sind mit je zehn Nominierungen die diesjährigen Oscar-Favoriten. Die Trophäen werden am 24. Februar in Los Angeles zum 91. Mal verliehen. (dpa/Barbara Muncker)

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Rami Malek. Foto: Aaron Poole / ©A.M.P.A.S.