Donnerstag, 21. Juni 2012 20:41 Uhr

Otto Waalkes plaudert schon über den fünften Teil von „Ice Age“

Für „Ice Age 4 – Voll verschoben“ (Kinostart: 2. Juli) hat Otto Waalkes zum vierten Mal dem lispelnden Faultier Sid seine Stimme geliehen – eine Figur, der er nicht überdrüssig wird. „Sid ist mir richtig ans Herz gewachsen“, bekennt der lustige Ostfriese und Gottvater der deutschen Comedy  im Gespräch mit der Programmzeitschrift ‚TV Movie‘. „Der birnenförmige Körper, das wuschelige Fell, das große Maul – wir gleichen uns immer mehr an.“

Schließlich erfordert die Synchronarbeit völlige Identifikation. „Du musst eins werden mit der Figur“, sagt Waalkes. Mindestens ebenso wichtig seien Disziplin und Nüchternheit. „Darum trinke ich bei der Arbeit nur Ostfriesentee mit Milch und Honig. Das macht die Stimme geschmeidig.“

Ein fünfter Teil ist bereits geplant. „Ich war gerade in New York und habe mit den Machern besprochen, dass sich Sid 2015 endlich so richtig bis über beide Glubschaugen verlieben darf“, erzählt Waalkes. Eine Traumfrau würde sich der 63-Jährige nach seiner zweiten Scheidung ebenfalls wünschen. „Aber die ist schwerer zu finden, als man denkt. Vor allem muss sie über mich lachen können – und ich über sie.“

Krisen bewältigt Waalkes weniger mit seinem Humor als mit der Gitarre. „Dum-di-dum-di-dum – und schon geht’s mir besser“, sagt der Blödel-Barde. „Mit den eigenen Fehlern leben zu lernen, darum geht’s. Ich bin gut drauf, lebenslänglich – das ist Strafe genug.“

Dass seine Sid-Synchronisierung inzwischen weltweit imitiert wird, ist Waalkes keine besondere Genugtuung. „Erfolg wird überschätzt“, sagt er. „Hinter meiner Maske des ewigen Spaßmachers verbirgt sich einfach nur ein Mensch, der unablässig versucht, lustig zu sein.“

Fotos: 2012 Twentieth Century Fox/ Gabriella Meros

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