Donnerstag, 10. Juni 2010 14:49 Uhr

P. Diddy über seine häufigen Namens- und Imagewechsel

München. Musiker und Geschaäftsmann P. Diddy verraät im Interview in der aktuellen GQ Gentlemen’s Quarterly was ihn antreibt, ständig seine Identität zu wechseln: „Ich kann es einfach nicht leiden, wenn Dinge nah am Verfallsdatum sind. Das ist so wie bei Milch. Wenn die kurz vorm Umkippen ist, wird’s eklig. So ist es auch mit Images und Namen.“

In seiner neuesten Selbstinszenierung, als „Diddy Dirty Money“, zeigt er seine harte Seite und veröffentlicht zum ersten Mal ein Elektro-Album mit besonders kantigen, unbarmherzigen Bässen. Für Diddy klingt der Name nach „großem Rock ’n’ Roll“. Er erklärt: „Als Rock ’n’ Roller gibst du den Leuten Orte, an die sie entfliehen können. In diesen harten Zeiten brauchen wir Eskapismus. In den letzten Jahren klang alles so soft, so nett. Das ist vorbei.“

Das Prinzip der ständigen Neuerfindung geht auf: Was Diddy anfasst wird zu Geld. Seine Markenwelt reicht von Musik, über Mode, Drinks, Parfums bis zu Restaurants. Nur einer hat es als Selfmade-Geschäftsmann im Business weiter gebracht als er: Jay-Z. Diddy lässt sich von dem Besserverdiener jedoch keineswegs beeindrucken: „Jay-Z und Kanye West rufen mich an, um mich für mein Zeugs zu loben. Und ich mache hier echt kein Namedropping.“
Selbstbewusst vertritt er auch sein neues Image: „Es ist heute interessanter mit mir zu reden. Es ist interessanter mit mir abzuhängen. Ich BIN interessant.“

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