Sonntag, 21. April 2013 10:53 Uhr

Paddy Kelly: Neues von seinem Projekt „Art Peace“

Vergangenen September stellte der frischverheiratete Musiker Paddy Kelly erstmalsöffentlich seine Arbeiten als Maler vor und rief damit zugleich eine neuartige Reihe von Events unter dem Titel „Art Peace“ ins Leben.

Für die nächste Veranstaltung am 17. und 18. Mai hat sich der ehemalige Frontmann der Kelly Family die Düsseldorfer Bunkerkirche, einen ehemaligen Hochbunker, ausgesucht.

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Paddy Kelly ist den meisten vor allem als erfolgreicher Musiker bekannt. Einen Zugang zur bildenden Kunst fand er jedoch bereits in den 90er Jahren. Die Musik habe damals einfach nicht mehr ausgereicht, um bestimmte Dinge zum Ausdruck zu bringen. Seitdem ist die Malerei zu seiner zweiten künstlerische Seite geworden, die er als „Spiegel seiner selbst“ begreift.

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Mit dem von ihm entwickelten „Art Peace“-Projekt will er eine „Kunst des Friedens“ kultivieren und zum Nachdenken über den Frieden anregen. Gleichzeitig werden mit den Veranstaltungen aktiv friedensstiftende Projekte unterstützt. Das Thema ist für den Musiker und Botschafter für Caritas international seit langem eine Herzensangelegenheit.

Bereits 2003 etwa nahm er in den USA an öffentlichen Protestaktionen gegen den drohenden Irakkrieg teil und wurde dabei wegen zivilen Ungehorsams verhaftet (siehe Fotos).

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Gebunden ist „Art Peace“ an besondere Orte, die in symbolischer Weise das Thema Frieden repräsentieren. Für die jetzt bevorstehende Veranstaltung hat Kelly mit dem Friedensort Bunkerkirche in Düsseldorf ein beeindruckendes Mahnmal des Zweiten Weltkriegs ausgewählt. Das Event, bei dem Malerei und Musik gleichermaßen eine Rolle spielen, ist dabei ausdrücklich als reine Benefiz-Veranstaltung angelegt. Erlöse kommen teils dem Friedensort Bunkerkirche, teils dem Caritas-Hilfsprojekt „Sol Mansi“ im afrikanischen Guinea-Bissau zugute.

„Art Peace“, sagt Kelly, „mag nur einen Tropfen auf dem heißen Stein ausmachen, doch je mehr Tropfen fallen, desto schneller wird der Stein abkühlen.“

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