01.10.2020 20:41 Uhr

„Pan Tau“: Matt Edwards hat keine Angst vor Zauberfehlern

Nobody is perfect: das sieht auch der Zauberer Matt Edwards so. Geht etwas schief bei einem Trick - Schwamm drüber und weitermachen, lautet seine Botschaft.

© ARD/Caligari/Film2020

Der britische Zauberer und „Pan Tau“-Darsteller Matt Edwards hat bei Vorführungen keine Angst vor Fehlern. „Wenn es schief geht, macht das nichts aus. Hab einfach Spaß und mach weiter mit dem nächsten Trick“, sagte der Schauspieler der Deutschen Presse-Agentur in München.

Matt Edwards fühlte sich als Superheld

Edwards selbst kam sich sehr mächtig vor, als er als Kind seine ersten Zaubervorführungen gab. „Ich fühlte mich wie ein Superheld, der Erwachsene austricksen konnte“, erinnerte er sich. „Das hat mich so motiviert, dass ich immer weiter gezaubert habe.“

Sein Tipp für alle Kinder, die gerne zaubern wollen: Selbstvertrauen, Leidenschaft und viel Geduld. Und viel Übung. „Du musst die Bewegungen ausführen können, ohne hinzusehen. Du musst dich fast schon langweilen und wissen, dass du es wirklich gut kannst und dann musst du es einfach nur genießen.“

"Pan Tau": Matt Edwards hat keine Angst vor Zauberfehlern

© ARD/Caligari/Film2020

Remake von „Pan Tau“

Ab Sonntag ist Ewards in der Neuverfilmung der Kinderserie „Pan Tau“ um 10.10 Uhr im Ersten zu sehen ist.

Für die Generation, die in den grellbunten, wild gemusterten 1970er Jahren ihre Kindheit lebte, war er der Held. In seinem Stresemann-Anzug mit Melone und Nelke im Knopfloch passte er so gar nicht in diese lässige, langhaarige, unkonventionelle Zeit des Discosounds: Pan Tau, der liebevolle, stumme, zumeist unsichtbare Magier, der die sehnlichsten Wünsche der Kinder erfüllt, auch wenn sie der Vernunft der Erwachsenenwelt widersprechen. Nun ist er also zurück.

© dpa-infocom, dpa:201001-99-780063/3, ARD

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