Paris Hilton eingesperrt: Sie hat 11 Monate kein Sonnenlicht gesehen

Paris Hilton gesteht Jahre später: Alles erstunken und erlogen
Paris Hilton gesteht Jahre später: Alles erstunken und erlogen

imago images / ZUMA Press

10.02.2021 19:00 Uhr

Paris Hilton lebt ein Glamourleben: Partys, rote Teppiche und ein volles Bankkonto. Tatsächlich kämpft die 39-Jährige aber mit den Folgen eines schweren Traumas: Als Jugendliche wurde Paris Hilton missbraucht. Nun sagt sie vor Gericht aus und offenbart schreckliche Details.

Paris Hilton (39) ist bekannt als schillerndes Party-Girl. Doch die Millionenerbin begleitet eine düstere Vergangenheit. Während ihrer Schulzeit erlebte die hübsche Blondine körperliche und seelische Gewalt. Im September 2020 bricht Paris Hilton ihr Schweigen und spricht erstmals über Details aus der wohl schrecklichsten Zeit ihres Lebens. Nach fast 20 Jahren hat sich die 39-Jährige entschieden, rechtlich gegen ihre ehemalige Schule vorzugehen. Nun hat sie vor Gericht ausgesagt und was sie dort offenbart, ist schockierend.

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Aussage vor Gericht

Am 08. Februar sagt Paris Hilton vor einem Gericht im US-Bundesstaat Utah gegen die Provo Canyon School aus. „Mein Name ist Paris Hilton, ich bin eine Überlebende von institutionellem Missbrauch und spreche heute stellvertretend für die hunderttausende von Kindern, die jetzt gerade in US-amerikanischen Pflegeeinrichtungen sind“, beginnt die Hotelerbin ihre Aussage.

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Die Hintergründe

In der Dokumentation „This Is Paris“ machte Paris Hilton die Missbrauchsvorwürfe gegen ihr ehemaliges Internat erstmals öffentlich. An der Provo Canyon School, die sie in den 90er Jahren besuchte, erlebte die damals 17-Jährige emotionalen, physischen und psychologischen Missbrauch. Die Provo Canyon School ist ein Internat für schwer erziehbare Teenager. Weil Paris sich als Jugendliche immer wieder aus dem Haus schlich, illegal in Clubs feierte und Alkohol trank, entschlossen ihre Eltern sich damals für den radikalen Schritt. Ein großer Fehler, wie sich später rausstellt.

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Grausame Details

Im weiteren Verlauf der Verhandlung berichtet Paris Hilton von Albträumen, die sie auch heute, 20 Jahre später, noch quälen. Dabei wird sie mitten in der Nacht von zwei Fremden entführt und nach einer Leibesvisitation in einer Einrichtung eingesperrt. „Ich wünschte, ich könnte Ihnen sagen, dass dieser quälende Albtraum nur ein Traum ist, aber das ist es nicht“, gesteht die 39-Jährige. Nicht die einzigen schrecklichen Details, die Paris Hilton offenbart. So berichtet sie, dass sie ohne medizinische Diagnose Medikamente einnehmen musste, die sie „taub und erschöpft“ machten. „Ich habe elf Monate lang keine frische Luft geatmet und kein Sonnenlicht gesehen“, beschreibt sie unter Tränen die Umstände, die in dem Internat herrschten.

Paris Hilton lüftet in ihrer Doku ein düsteres Geheimnis

imago images / MediaPunch

„Kein Kind hat es verdient, gefoltert und traumatisiert zu werden“

Warum Paris Hilton diese Geschichte mit der Öffentlichkeit teilt? Die 39-Jährige will, das Schulen dieser Art strenger überwacht werden. Denn auch heute noch würden in solchen Einrichtungen schreckliche Dinge geschehen. Ich bin ehrlich: Über etwas so Persönliches zu sprechen ist furchterregend.“, gesteht sie. „Ich kann nachts nicht schlafen, weil ich weiß, dass es Kinder gibt, die denselben Missbrauch erleiden wie ich und so viele andere. Zum Schluss appelliert Paris an das Gericht: „Kinder sind unsere Zukunft und kein Kind hat es verdient, gefoltert und traumatisiert zu werden.“ (AB)