30.04.2015 19:13 Uhr

Paul Bettany betäubte den Verlust des Bruders mit Drogen

Paul Bettany nahm Drogen. um den Tod seines kleinen Bruders zu überwinden. Der Bruder des ‚Avengers: Age of Ultron‘-Stars starb mit acht Jahren an einem Schädelbruch, den er sich bei einem Sturz zugezogen hatte.

Der Schauspieler war damals 16 Jahre alt und tat sich schwer, diesen Schock zu verdauen. Wie Bettany jetzt zugab, fing er in dieser Zeit an, Alkohol und Kokain zu konsumieren, um die Trauer zu betäuben. In den Jahren nach dem Tod seines Bruders verließ der mittlerweile 44-Jährige seine Heimat und verdiente sein Geld als Straßenmusiker in London. Im Jahr 2001 folgte dann mit einer Rolle in dem Film ‚Ritter aus Leidenschaft‘ sein Schauspieldurchbruch. Zu diesem Zeitpunkt war er allerdings schon stark drogenabhängig. In einem Interview mit der britischen Zeitung ‚The Times‘ erinnerte sich der ‚Transcendence‘-Darsteller: „Das war wahnsinnig. Ich weiß nicht, ob mir damals klar war, dass ich mich selbst betäubt habe in dieser Zeit. Ich glaube nicht, dass ich wütend war. Es war ja keiner schuld. Es war der Schrecken des Unglücks.“

Bettany hat mittlerweile selbst zwei Kinder mit seiner Frau Jennifer Connelly. Er erklärte, dass das Unglück von damals noch immer Einfluss auf sein tägliches Familienleben hat. Er sagte: „Ich glaube der Unfall ist der Ursprung meines Empfindens, dass das Leben gefährlich ist. Aber ich glaube, ich bessere mich, was das angeht. Je mehr Jahre ohne eine weitere Katastrophe vergehen, verstehe ich, dass das Worst-Case-Szenario eigentlich nicht oft passiert.“ Zwischenzeitlich hat Bettany den Film ‚Shelter‘ geschrieben, bei dem er auch Regie führen wird. Die Story ist von seiner Zeit als Musiker auf den Straßen Londons inspiriert.

Foto: WENN.com