Dienstag, 4. September 2018 09:35 Uhr

Penélope Cruz über ihr Entführungsdrama „Offenes Geheimnis“

Penélope Cruz meldet sich wieder zurück Ab 27. September sieht man sie im Kinofilm „Offenes Geheimnis“ in der Rolle einer Mutter, deren Teenie-Tochter entführt wird. Jetzt spricht die Gattin von Filmkollegen Javier Bardem darüber, welche Strapazen sie beim Filmdreh durchlebte. Außerdem erzählt sie, wie auch sie schon Machtmissbrauch und sexuelle Ausbeutung in Hollywood erleben musste.

Penélope Cruz über ihr Entführungsdrama "Offenes Geheimnis"

Foto: Prokino

„Es war herzzerreißend, zur Vorbereitung Berichte über Eltern zu lesen, die ihre Kinder verloren haben durch Krankheit, Krieg oder Verbrechen“, sagt Penélope Cruz der Zeitschrift „Madame“. Über solange Zeit hinweg Leid zu simulieren, war für sie strapaziös. „Weil ich mich nie mit halben Sachen zufriedengebe. Wenn man sich so radikal auf Szenen einlässt wie ich, kann das schon Folgen haben. Ich musste mich bei diesem Dreh oft aus dem einen oder anderen emotionalen Loch herausretten, mit Ruhemomenten oder Spaziergängen. Vier Monate lang habe ich die ganze Palette menschlicher Gefühle durchlebt, von Angst über Depression bis hin zu Wut, Hass, völliger Erschöpfung und einem winzigen Funken Hoffnung.“

In die Knie gezwungen

Sogar gesundheitlich kam die 44-jährige Schauspielerin an ihre Grenzen: „Dieser Film hat mich in die Knie gezwungen. Am Ende war ich fertig mit der Welt. Völlig ausgelaugt. Einmal musste sogar ein Krankenwagen für mich kommen. Ich hatte mich so stark in eine Szene hineingesteigert, in der ich eine Panikattacke spielen sollte, dass mein Blutzucker in die Höhe schoss und mein Blutdruck in den Keller sackte. Ich klappte zusammen.“

Penélope Cruz über ihr Entführungsdrama "Offenes Geheimnis"

Foto: Prokino

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