Perfekte Pediküre: Tipps für schöne Füße im Sommer

Model Olivia Palermo im sommerlichen Look mit offenen High Heels.  (nra/spot)
Model Olivia Palermo im sommerlichen Look mit offenen High Heels. (nra/spot)

2016 Curtis Means/ACE Pictures/ImageCollect

05.07.2021 11:16 Uhr

Stiefel gehören in diesen Wochen in den Schrank. Im Sommer verdienen sich Füße in Sandalen und Flip Flops frische Luft. Höchste Zeit sie wieder in Form zu bringen. So einfach geht's.

„36 Grad und es wird noch heißer…“, heißt es im Hochsommer, wenn die Temperaturen wieder ansteigen. Offene Schuhe, wie Flip-Flops, Sandalen und Slingpumps sind dann kaum wegzudenken. Ohne die richtige Fußpflege hat man im Sommer möglicherweise mit trockener Haut und einem tristen Look zu kämpfen. Diese Beauty-Routine kann Abhilfe schaffen.

1. Schritt: Fußbad und Fußpeeling

Bevor man mit Hornhauthobel und Salben hantiert, sollte man seinen Füßen ein 15-minütiges Bad gönnen, um sie einzuweichen. Mit der Zugabe von Meersalz kann man zusätzlich die Durchblutung fördern, Mandelmilch und Macadamiaöl pflegen die Haut. Wer Schweißgeruch vermeiden möchte, kann ein Fußbad mit Teebaumöl oder Eichenrinde nehmen.

Aus Zucker und Honig oder aus Kaffeesatz und Olivenöl kann man sich danach ganz einfach ein eigenes Fußpeeling herstellen. Spezielle Peelings gibt es aber auch in jeder Drogerie. Die Schleifpartikel im Peeling tragen abgestorbene Hautzellen an den Füßen ab und die Haut wird angenehm weich.

2. Schritt: Hornhaut entfernen

Hornhaut an den Füßen kann lästig sein und unschön aussehen. Bimssteine können bei wenig Hornhaut bereits einiges bewirken. Bei dickeren Schichten eignet sich ein elektrischer Hornhautentferner besser. Beim Hantieren mit einem Hornhauthobel sollte man hingegen vorsichtig sein: Durch die gewölbte Klinge besteht die Gefahr, zu viel Hornhaut abzutragen und die darunterliegende Haut zu verletzen.

Die Hornhaut dient als Schutz vor Bakterien und Keimen, fungiert aber auch als Belastungsschutz vor Druck und Reibung. Entfernt man zu viel, kann das Schmerzen verursachen. Deshalb sollte die Hornhautentfernung immer mit Bedacht erfolgen.

3. Schritt: Fußnägel schneiden und pflegen

Nach der Hornhautentfernung sind die Fußnägel an der Reihe. Mit einem Nagelknipser oder einer Nagelschere können die Nägel auf die richtige Länge gebracht werden: Ein bis Zwei Zentimeter Fußnagelrand gelten als optimal. Es ist empfehlenswert die Nägel immer gerade abzuschneiden und kleine Ecken mit einer Feile zu korrigieren, um das Einwachsen von Nägeln zu verhindern.

Vor dem farbigen Anstrich sollte die Nagelhaut zurückgeschoben und entfernt werden – das sorgt für einen sauberen Look. Dafür sind Nagelöle und spezielle Nagelhautentferner gut geeignet. Diese bekommt man in jedem Drogeriemarkt. Es ist ratsam, die Nagelhaut vor dem Entfernen einzuweichen. Sollte sie von der Nagelplatte gelöst sein, kann man sie vorsichtig mit einem Rosenholzstäbchen zurückschieben.

4. Schritt: Fußnägel lackieren

Für ein frisches Erscheinungsbild kann ein wenig Farbe auf den Nägeln nicht schaden. Kleine Unebenheiten lassen sich vorher mit farblosem Unterlack oder einem Rillenfüller ausbessern. Dann steht dem Farblack nichts im Weg. Im Trend liegen 2021 Pastelltöne oder schlichte, weiße Nägel.

5. Schritt: Füße eincremen

Trockene und rissige Haut kann sehr unangenehm werden. Fußcremes sind daher unverzichtbar: Sie spenden Feuchtigkeit und können je nach Inhaltsstoff antibakteriell und vitalisierend wirken. Besonders empfehlenswert sind Cremes mit Urea. Der Wirkstoff bindet Wasser und reguliert den Feuchtigkeitshaushalt der Haut. Wer wenig Zeit hat, kann zu sogenannten Schaumcremes greifen. Sie ziehen schnell ein und bilden einen Schutzfilm, um beispielsweise Reibung vorzubeugen.

6. Schritt: Sonnenschutz benutzen

UV-Strahlung lässt die Haut mit der Zeit altern. Deshalb sollte man sich regelmäßig mit einem hohen Schutzfaktor eincremen. Die Füße werden beim Verteilen der Sonnencreme häufig vergessen, dabei sind sie besonders im Sommer in offenen Schuhen schädlichen UV-Strahlen ausgesetzt. Täglich mit Sonnenschutz eincremen ist daher extrem wichtig – dabei gilt: Je höher der Lichtschutzfaktor, desto besser.