Montag, 2. März 2009 10:02 Uhr

Pete Wentz bangt um sein Leben

Die dunkle Seite des Ruhms: ‚Fall Out Boy‘-Rocker Pete Wentz ist sich sicher, dass er eines Tages umgebracht werden wird. Der 29-Jährige versuchte sich 2005 das Leben zu nehmen und gesteht offen, dass er Angst davor hat, getötet zu werden. Diese Paranoia geht soweit, dass Wentz sich weigert, seine Haustüre zu öffnen, wenn es klingelt.

„Ich gehe nie an die Tür, weil ich überzeugt davon bin, dass mich jemand umbringen wird“, sagt der Musiker in einem Interview und lässt tief in seine schwarze Seele blicken: „Früher habe ich immer gedacht, dass ich eines Tages einen Freund oder Verwandten töten werde, aber jetzt ist es umgekehrt.“ Für Wentz gibt es keinen Zweifel an dieser Theorie. Er betont: „So werde ich sterben, dessen bin ich mir sicher. Deswegen gehe ich nicht an die Vordertür – das minimiert das Risiko.“

Nach all den wilden Geständnissen scheint es nahezu ironisch, dass Wentz behauptet, seine bipolare Störung unter Kontrolle zu haben. Laut dem Bassisten stellt seine Form einer manischen Depression kein Problem mehr für ihn dar, seitdem er Popblondchen Ashlee Simpson geheiratet und mit ihr den kleinen Bronx in die Welt gesetzt hat.

Dem englischen Magazin ‚Live‘ versichert der Hobby-Schriftsteller: „Obwohl ich immer bipolar sein werde, komme ich jetzt besser damit klar.“ Er beschreibt seinen momentanen Seelenzustand anhand eines Beispiels aus seiner Kindheit: „Ich war unglaublich glücklich, als ich vier Jahre alt war. Ich habe meine Tante in der Schweiz besucht und kann mich daran erinnern, dass es ein toller Sommer war. Aber jetzt ist es sogar noch besser.“ Wentz nimmt seine Verpflichtungen als Mann nicht als Belastung wahr. Im Gegenteil geben sie ihm Halt. Er unterstreicht: „Mit meiner Ehe und dem Vatersein habe ich zwei Fixpunkte in meinem Leben. Sie haben mich Geduld gelehrt. Sie haben mir außerdem gezeigt, dass ich mich nicht schuldig fühlen muss wenn ich glücklich bin. Meine emotionalen Höhen und Tiefen sind weniger extrem.“

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