20.07.2020 17:26 Uhr

„Pictures“ ist das „Spiel des Jahres“ 2020!

Das Spiel des Jahres 2020 heißt „Pictures“. Das gab die Kritikerjury vom Verein "Spiel des Jahres" am Montag in Berlin bekannt. „Pictures“ ist ein bildhaftes Kreativspiel, bei dem mit Bauklötzen, Schnürsenkeln, Symbolkarten und anderen Gegenständen Foto-Motive nachgestellt werden müssen.

Spiel des Jahres

„Je nach Aufgabe und Material ist das gar nicht mal so einfach, sondern erfordert kreative Ideen und Abstraktionsvermögen“, so die Jury: „Außerdem muss der Überblick über die anderen Motive der Auslage gewahrt werden, damit man nicht versehentlich doppeldeutig werkelt.“

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Spiel des Jahres/PD Verlag

Tolle Aha-Momente

Es biete „große Kreativität mit einfachsten Mitteln“: „Die Ergebnisse sind oft erstaunlich, weshalb die Raterunden schnell dem Besuch von Kunstausstellungen gleichen: Mit tollen Aha-Momenten und amüsierenden Rechtfertigungsversuchen des missverstanden Künstler-Genies.“

„Pictures“ von dem Autorenpaar Daniela und Christian Stöhr eignet sich für 3 bis 5 Personen ab 8 Jahren. Eine Partie dauert etwa 30 Minuten. Das Spiel kostet etwa 40 Euro und ist im PD-Verlag erschienen.

Es biete „große Kreativität mit einfachsten Mitteln“: „Die Ergebnisse sind oft erstaunlich, weshalb die Raterunden schnell dem Besuch von Kunstausstellungen gleichen: Mit tollen Aha-Momenten und amüsierenden Rechtfertigungsversuchen des missverstanden Künstler-Genies.“

Etwa zehn deutschsprachige Spieleneuheiten hatten die zehn ehrenamtlichen Mitglieder der Kritikerjury in diesem Jahr unter die Lupe genommen. Orientierung sei für den Verbraucher gerade in Zeiten von Corona wichtig, betont der Jury-Vorsitzende Harald Schrapers:

„Was macht man, wenn man zu Hause ist, Veranstaltungen meidet und selbst Netflix leergeguckt ist? Spätestens dann möchte man etwas gemeinsam erleben, gemeinsam mit denjenigen Menschen, mit denen man gerade so viel Zeit verbringt. Man taucht in Gesellschaftsspiele ein, sitzt gemeinsam am Tisch, kann echte Spielfiguren anfassen und mit den Mitspielenden interagieren.“ Schrapers weiter: „Knapp 25 Prozent Umsatzplus während des Shutdowns waren die logische Folge.“

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