Samstag, 30. Juli 2011 12:29 Uhr

„Planet der Affen: Prevolution“: Weltpremiere in Los Angeles

Los Angeles. Donnerstagabend hatte in Los Angeles das Prequel von ‚Planet der Affen‘ Premiere. Auf dem roten Teppich fanden sich die Hauptdarsteller James Franco, Freida Pinto, Andy Serkis („Herr der Ringe“, „Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der ‘Einhorn’“), der den Affen Cäsar spielt und Tom Felton, der Bad Boy aus „Harry Potter“, ein.

Der Film kommt am 11. August in die deutschen Kinos.

‚Planet der Affen: Prevolution‘ ist der erste Film in der Geschichte des Realfilms, der aus dem Blickwinkel eines empfindungsfähigen Tieres erzählt – der Affe Caesar hat nämlich menschliche Züge, kann somit strategisch denken, organisieren und schließlich sogar eine Revolution anzetteln und ermöglicht so dem Zuschauer eine echte emotionale Beziehung zu ihm aufzubauen.

Eine weitere Besonderheit des Blockbusters ist es, dass die visuellen Effekte und die Performance Capture nicht im Studio in einer kontrollierbaren Umgebung, sondern an realen Schauplätzen gedreht wurden. Dadurch war es zum ersten Mal möglich, die Schranken zwischen Performance Capture und Live Action Szenen aufzulösen.

Andy Serkis sagte zu seiner Rolle: „Cäsar ist eine der beeindruckendsten Rollen, die ich je übernommen habe – sowohl physisch wie emotional. Es ist eine Sache, einen Schimpansen darzustellen, aber ihn von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter zu spielen – und auch noch als Revolutionsführer – das ist etwas ganz anderes. Für mich als Schauspieler war das unwiderstehlich. Ein Teil dieses darstellerischen Trips bestand darin, dass ich ihn als Kleinkind spiele und dann zu meiner Freude entdecken darf, dass er eine Intelligenz besitzt, die weit über sein Alter hinausreicht“.

James Franco spielt den Wissenschaftler Will, der den jungen Cäsar heimlich zuhause aufzieht, während er sich um seinen kranken Vater kümmert. „Will ist jetzt eine Pflegekraft, nicht nur für Charles, sondern auch für das Schimpansenbaby“, erklärte Franco. „Je weiter die Geschichte voran schreitet, desto mehr wird er vom Wissenschaftler zu einer Person. Das Wohlergehen Caesars ist ihm wichtiger als der Erfolg des Medikaments.“

Für den Schimpansen wird Will faktisch zur Vaterfigur. „In gewisser Weise ist dies eine Geschichte über Väter und Söhne”, so Autorin und Produzentin Amanda Silver, die das Drehbuch mit ihrem Mann und Schreibpartner Rick Jaffa verfasste. „Will wird für seinen eigenen Vater zum Vater – und er wird es auch für Caesar.“

Übrigens will Multitalent James Franco, der noch an zwei US-Universitäten studiert, selbst demnächst ein Kunstseminar leiten.

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