18.11.2020 21:00 Uhr

Pop(p)-Star Ariana Grande: So ein Sexmonster ist sie wirklich

Ariana Grande sieht so brav aus. In ihrem Song „34+35“ beweist sie uns aber, dass sie das ganz und gar nicht ist. Im Gegenteil: Sie ist richtig versext!

imago images / Runway Manhattan

Mit ihren großen, braunen, treuherzigen Rehaugen, den kleinen Grübchen in der Wange beim Lächeln und dem braven Aussehen wirkt Ariana Grande wie die Unschuld in Person. Obwohl die 27-Jährige gern knappe Outfits trägt und mit aufreizenden Tänzen provoziert, hat sie doch etwas Unschuldiges, fast Kindliches an sich. Aber das Aussehen täuscht: Die Popsängerin ist nämlich alles andere als unschuldig. Mit ihrer brandneuen Single „34+35“ outet sich Ariana als richtiges Sexmonster. Das dazugehörige Video bestätigt das nur.

„F*** mich bis zum Tagesanbruch“

Der Titel von Arianas neuer Single „34+35“ klingt soweit erstmal unschuldig, vielleicht etwas komisch, eine Rechenaufgabe als Songtitel zu nehmen, aber das ist halt künstlerische Freiheit. Aber sobald man kurz nachrechnet, kann man sich eigentlich denken, worum es geht: 69 – eine Zahl – und: eine Sexstellung. Nun könnte das im ersten Moment natürlich eine Metapher sein, aber schon in der ersten Strophe wird klar: Es geht tatsächlich um Sex. „Gimme them babies“ (dt. „Gib mir die Babys“) ist eine Referenz auf Sperma. Und wem es da noch nicht klar geworden ist, der hört spätestens im Refrain, worum es wirklich geht, wenn Ariana singt: „F*** mich bis zum Tagesanbruch.“ Und das ist noch längst nicht alles, was der Song zu bieten hat.

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Ariana ist ein „Erdbeben“ im Bett

Besonders in der dritten Strophe singt Ariana nochmal Klartext: Mit „Du solltest dich anschnallen, wenn ich dich reite“ und „Die Nachbarn rufen ‚Erdbeben!‘, wenn ich das Bett zum Beben bringe wie ein Erdbeben der Stärke 4,5“ lobt sie ihre eigenen Bett-Skills. Klingt sehr selbstbewusst. Außerdem klärt sie am Ende nochmal auf: „Bedeutet, ich möchte mit dir 69 machen.“ Im passenden Musikvideo verwandelt sich Ariana selbst in einen sogenannten Fembot, also einen dieser „Triff heiße Frauen aus deiner Umgebung“-Roboter, die unnormal sexy aussehen und angeblich mit einem ins Bett wollen, wenn man versehentlich auf die falschen Seiten gerät. Schon früher hat die Pop(p)-Sängerin viel über Sex gesungen, nur weniger offensichtlich.

Arianas erster Sex-Song war ein Skandal

Bereits auf ihrem zweiten Studioalbum „My Everything“, welches im Jahr 2014 erschien, gab die damals 21-jährige Ariana Einblicke in ihr Sexleben. Im Song „Hands On Me“, den sie mit dem Rapper A$AP Ferg aufgenommen hat, singt Ariana erstmals explizit: „Rock aus, High Heels bleiben an, ich bin vielleicht klein, aber ich liebe es lang…“, als Referenz auf große Penisse. Eltern waren damals schockiert über den Song, denn eigentlich waren Arianas hauptsächliche Zielgruppe eher jüngere Teenies.

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Die versexten Tracks von Ariana

Schaut man von „My Everything“ weiter auf die anderen Alben, findet man auf jedem Album mindestens ein bis zwei Songs, in denen Ariana über ihre Liebe zum Sex singt. Auf dem folgenden Album „Dangerous Woman“ sind das die Tracks „Side To Side“ mit Nicki Minaj, in welchem es darum geht, dass sie so viel Sex hatte, dass sie kaum gerade laufen kann. Außerdem kommt das Wort „Penis-Fahrrad“ vor, welches Ariana aber nicht weiter erklärt. Dann „Touch It“, in dem sie erzählt, dass sie sich nicht mehr benehmen kann, wenn sie ihren Lover sieht. Und zu guter Letzt „Thinking Bout You“, in welchem sie davon singt, sich beim Gedanken an ihren Lover selbst zu befriedigen.

Es wimmelt nur so von Sex!

Auf dem nächsten Album, „Sweetener“ gibt es einige Songs mit sexuellem Inhalt, aber besonders „God Is A Woman“ steht für die sexuelle Offenheit von Frauen und ist ein feministisch angehauchter Sex-Song. Und dann, auf „thank u, next“ sind es einmal der Track „bloodline“, „bad idea“, „make up“ und „break up with your girlfriend, i’m bored“. In „bloodline“ singt Ariana über eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen. „bad idea“ offenbart, dass Sex für Ariana eine Ablenkung von Schmerz und Angst ist. „make up“ dreht sich um bewusste Provokation, um sogenannten Wutsex auszulösen, der in der Regel als hemmungsloser gilt. Und in „break up with your girlfriend, i’m bored“ geht Ariana sogar noch einen Schritt weiter als bisher, indem sie zugibt, dass sie auch mit einem vergebenen Mann schlafen würde, wenn ihr langweilig ist.

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Schon Ex-Freund sang über Sex mit Ari

Nach dem frühen Tod von Sänger Mac Miller, mit dem Ariana fast zwei Jahre zusammen war, offenbarte die Sängerin, dass Mac auf seinem Song „Cinderella“ über sie singt. Und der Song hat es in sich! „Deine Beine sind wie ein Supermarkt: Offen und da stehen Leute an“, ist eine der harmlosen Zeilen. Im weiteren Verlauf des Songs offenbart Mac, dass Ariana scheinbar einen Daddy-Fetisch hat, sich gerne beim Sex beleidigen lässt und dass sie gerne mehrere Runden Sex hintereinander hat. Wie ein richtiges Sexmonster eben.

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Wie viel Feminismus steckt hinter den Sex-Songs?

Der Grund für die vielen Songs über Sex, den Fans vermuten und feiern, ist die Normalisierung von sexueller Offenheit von Frauen. Denn es ist immer noch eher verpönt, wenn Frauen öffentlich über ihr Sexleben singen, besonders, wenn es um wechselnde Partner geht. Männer hingegen singen schon seit Ewigkeiten darüber und werden gefeiert. In der Vergangenheit bestätigte sie, dass „God Is A Woman“ genau das bewirken sollte, nämlich die Normalisierung der weiblichen Sexualität. Der Gedanke liegt nahe, dass Ariana das auch mit den restlichen Sex-Songs bewirken möchte. Und solange sie Spaß daran hat, ist das doch eine gute Sache! (AKo)