12.11.2020 09:21 Uhr

Praktische Fashion-Hacks, die das Styling optimieren

Lifehacks, also Strategien oder Tricks, die bei den alltäglichen Tätigkeiten und Aufgaben des Lebens helfen, verbreiten sich dank des Internets wie ein Lauffeuer. Inzwischen gibt es Lifehacks für die Küche, fürs produktive(re) Arbeiten oder eben auch rund um Kleidung und Mode.

Andrey Popov / stock.adobe.com

Einige dieser Fashion-Hacks helfen nicht nur dabei, vermeintliche Problemstellen am eigenen Körper geschickt zu kaschieren. Vielmehr spart man mit ihnen auch Zeit und rettet vermeintlich verlorene Kleidungsstücke vor der Mülltonne. Denn viele von ihnen können ganz einfach wieder repariert, gereinigt oder aufgehübscht werden. Welche also sind sie – die besten Fashionhacks?

Kleidung am Zerknittern hindern

Zerknitterte Klamotten gelten als echtes No-Go, vor allem im beruflichen Umfeld. Aber auch bei der Partynacht mit den Mädels soll die Bluse natürlich schön aussehen und der Anzug muss auf der Hochzeit von Freunden perfekt sitzen. Es gibt also viele gute Gründe, um das Bügeleisen zu zücken.

Doch manchmal ist dieses gerade defekt oder es hat nicht mehr ins Gepäck gepasst. Keine Sorge, denn wann immer kein Bügeleisen zur Hand ist, können folgende Tipps gegen zerknitterte Kleidung helfen:

• Wasserdampf ist der Schlüssel zu glatter Kleidung – diesem bedient sich daher jedes gute Bügeleisen. Doch er kann auch anderweitig genutzt werden, um unerwünschte Falten zu verhindern.

Wer einen Trockner zur Verfügung hat, kann die Wäsche darin erwärmen und Eiswürfel hinzugeben. Nach einer Viertelstunde haben sich die Eiswürfel in Wasserdampf und die faltigen in glatte Stoffe verwandelt. Wichtig ist dann aber, die Klamotten schnell herauszunehmen und sorgfältig zusammenzulegen oder direkt anzuziehen, damit sich nicht erneute Fältchen bilden.

• Auch der zweite Trick arbeitet mit Wasserdampf und eignet sich hervorragend für Reisen, wenn die Kleidung zerknittert aus dem Koffer kommt. Wichtig ist: Immer einen Kleiderbügel mitnehmen.

Dann können die Klamotten in oder in der Nähe der Dusche aufgehängt werden. Nun gilt: Wasser heiß aufdrehen und Fenster sowie Türen schließen. Dadurch sammelt sich der Wasserdampf im Raum und glättet innerhalb von rund fünf bis zehn Minuten die Kleidungsstücke. Das bedeutet aber nicht, die ganze Zeit über das Wasser laufen zu lassen, sondern nur so lange, bis ein leichter Dampf im Raum herrscht. Der Umwelt zuliebe ist dieser Hack daher auch nur für Notfälle gedacht und nicht für das wöchentliche Bügeln.

• Hitze in Kombination mit Wasser – das funktioniert für einzelne Kleidungsstücke auch mit einem Föhn sehr gut. Dafür die Klamotten leicht anfeuchten, auf einen Bügel hängen und die Falten „herausföhnen“.

• Bevor es an die „hitzefreien“ Methoden geht, hier noch ein schneller Trick für kleine Bereiche wie den Hemdkragen oder die Knopfleiste: Diese können mit einem handelsüblichen Glätteisen bearbeitet werden. Wichtig ist nur, vorher alle Rückstände von Haarspray oder Make-Up sorgfältig zu entfernen und niemals zu lange an einer Stelle zu bleiben. Ansonsten können Brandlöcher entstehen. Also lieber mehrmals kurz über die zu glättende Stelle streichen – und fertig!

• Es gibt jedoch auch Alternativen, sei es für unterwegs oder wenn es zuhause schnell(er) gehen muss. Dazu gehören sogenannte Textilfaltensprays. Diese können in der Drogerie gekauft werden und sind denkbar einfach in der Anwendung. Sie müssen einfach aufgesprüht werden, anschließend die Wäsche glattstreichen und trocknen lassen. Das kleine Spray passt in jede Tasche und ist somit eine echte Alternative, wenn eben kein Bügeleisen, Föhn oder Glätteisen ins Gepäck soll.

• Ähnlich gut funktioniert Essig. Dieses kann im Verhältnis 1:4 mit warmen Wasser gemischt und mit einer Sprühflasche auf die Kleidungsstücke gegeben werden. Nach dem Trocknen sind diese wieder schön glatt. Wer nun befürchtet, anschließend nach Essig zu riechen, der muss sich keine Sorgen machen. Denn das warme Wasser neutralisiert den Geruch.

• Prävention ist bekanntlich besser als Reaktion. Sinnvoll ist daher, einfach von Vornherein für glatte(re) Wäsche zu sorgen, wenn diese aus der Waschmaschine kommt. Eine geringe Schleuderzahl reduziert nämlich den Faltenwurf. Zudem sollte die Wäsche anschließend schnell und glatt zum Trocknen aufgehängt werden. Bis auf Ausnahmefälle wie Blusen oder Hemden, ist dann für die meisten Kleidungsstücke kein Bügeln mehr notwendig.

Hier ist gewiss auch der eine oder andere Tipp dabei, falls man schlichtweg keine Lust hat, nur für ein Kleidungsstück das Bügeleisen aus dem Schrank zu holen, oder wenn die Zeit zu knapp ist. Es gibt also viele Möglichkeiten, um auch ohne Bügeln einen stilsicheren Look zu zaubern.

Die passende Unterwäsche wählen

Echte Fashion-Profis wissen: Das Outfit ist erst perfekt, wenn auch die Unterwäsche dazu passt. Denn der durchscheinende schwarze BH unter einer weißen Bluse oder die sich abzeichnende Nähte der Unterhose sind ein echter Fauxpas. Niemals sollte daher die Bedeutung der Unterwäsche unterschätzt werden. Doch auch hier lauern immer wieder kleine Ärgernisse:

Einerseits wären da die klassischen BH-Probleme, die wohl jede Frau kennt. Diese reichen von sichtbaren Trägern über unschöne Schweißränder bis hin zu Druckstellen von den Bügeln. Doch Frau weiß sich bekanntlich zu helfen und daher gibt es mittlerweile allerlei Gadgets, die Abhilfe schaffen.

• Mit einem „Bra-Converter“ können BH-Träger kurzerhand verschwinden, ohne „oben ohne“ gehen zu müssen.
• Sogenannte „Bra Liner“ fangen eventuellen Schweiß unter den Bügeln auf und mehr Komfort gibt es mit „Bra Strap Cushions“, also kleinen Kissen, die zwischen Schulter und Träger geklemmt werden.
• Nicht fehlen dürfen dann natürlich auch noch BH-Clips, mit denen die Träger zusammengehalten werden, sodass sie nicht über die Schultern rutschen.
• Alternativ können Büroklammern oder spezielle Klebestreifen genutzt werden, damit alles am Platz bleibt.
• Und wer doch auf den BH verzichten möchte, verhindert mit einer Brustwarzenabdeckung zu tiefe Einblicke. Klebe-BHs sorgen trotzdem für eine schöne Form und das „Fashion Tape“ verhindert ein Verrutschen der Kleidung – weshalb es auch für die Stars auf den roten Teppichen unverzichtbar ist. Nun kann nichts mehr schiefgehen.

Bleibt nur noch die Frage, wie „untenrum“ alles dezent und komfortabel bleibt? Die sich abzeichnende Unterhose lässt sich am besten verhindern, indem Frau einen Tanga trägt. Männer greifen hingegen gerne zur enganliegenden Boxershorts, auch als „Hipster“ bezeichnet, denn dann verschwinden sie optisch, selbst unter der Anzughose. Wenn es um die Frage des Komforts geht, ist die Auswahl an Materialien groß.
Für Frauen noch einer kleiner Tipp zum Schluss: Spezielle Unterwäsche für die Periode kann Tampons oder Binden zumindest an leichten Tagen überflüssig machen. Ausprobieren lohnt sich!

Bei der Figur tricksen

Um wieder zu den sichtbaren Modefragen zu kommen, wären da Hacks für die eigene Wunschfigur. Schließlich ist beinahe jeder Mensch, egal ob Mann oder Frau, mit gewissen Merkmalen am eigenen Körper unzufrieden. Die Taille könnte schmaler sein, die Arme muskulöser oder die Beine länger. Bei sich selbst ist man bekanntlich am kritischsten.

Gut, dass Klamotten vielfältige Möglichkeiten bieten, um ein bisschen zu tricksen – und somit ganz ohne Schönheitschirurg oder Diät die eigene Traumfigur zu erreichen:

• Für den eigenen Figurtyp einkaufen

Es gibt Menschen, die können alles tragen und es sieht alles gut aus. Sie sind aber eher die Ausnahme als die Regel. Für die meisten Personen ohne Modelmaße gilt es stattdessen, dass sie die Kleidung passend zu ihrem Figurtyp kaufen sollten. Denn so können sie ihre Vorzüge in Szene setzen, aber den einen oder anderen Makel kaschieren.

Was jemand hervorheben oder verstecken möchte, muss natürlich jeder selbst entscheiden. Zum Glück gibt es für alle passende Tipps und Tricks, um genau die gewünschte Wirkung zu erzielen.

• Tipps für besonders große und kleine Menschen

Es kommt aber nicht nur auf den Figurtyp an, sondern auch auf die Körpergröße. Große Menschen, vor allem Frauen, wollen oft kleiner wirken. Dahingegen möchten kleine Damen oder Herren oft einige Zentimeter dazu mogeln.

Frauen haben dafür etwas mehr Spielraum, denn sie können kurzerhand auf High Heels setzen. Aber auch mit der richtigen Auswahl der einzelnen Teile erwirken sie eine optische Streckung. Kleinen Männern stehen ebenfalls viele Tricks zur Verfügung, auch ohne Absatzschuhe. Sie können zum Beispiel auf einfarbige Outfits wie den schwarzen Anzug setzen oder Hosen mit schmaler Passform wählen.

• Kleidung, die schlanker macht

Ein häufiger Wunsch bei beiden Geschlechtern ist auch, einige Pfunde optisch verschwinden zu lassen, sei es am Bauch, an den Hüften oder an den Oberschenkeln. Hierbei können Männer und Frauen auf dieselben Tricks zurückgreifen: Dunkle Farben, langgeschnittene Oberteile oder lange Accessoires wie Schals zeigen eine sichtbare Wirkung.

Wer also weiß, mit welchen Hacks sich durch Klamotten die Figur „formen“ lässt, der kann zum regelrechten Zauberer werden, wenn es um Mode geht. Von größeren Brüsten über einen runderen Po bis hin zu breiteren Schultern – es gibt quasi nichts, das unmöglich ist. Auch die Promis verwenden diese Hacks oft und gerne für den perfekten Auftritt.

Reißverschlüsse reparieren

Fast jeder stand schon einmal vor dem Problem: Eigentlich ist das Kleidungsstück gut erhalten und gefällt noch – doch der Reißverschluss ist kaputtgegangen. Die Folge ist häufig, dass die Jacke oder die Hose kurzerhand aussortiert werden oder sogar im Mülleimer landen. Dabei lässt sich der Reißverschluss in vielen Fällen mit folgenden Hacks reparieren – je nachdem, welcher Teil davon kaputt ist:

• Schieber: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, inwiefern der Schieber defekt sein kann. Er wird übrigens auch als Schlitten oder Zipper bezeichnet. Sollte er nicht mehr richtig schließen, kann er mit einer Zange zusammengedrückt werden. Lässt er sich hingegen nicht mehr oder nur mühsam bewegen, liegt die Ursache oft in den Zähnen. Ihn mehrmals sanft auf und ab zu bewegen kann dabei oft bereits helfen.

Alternativ können die Zähne geölt oder vorsichtig geradegebogen werden. Am einfachsten ist es, einen abgebrochenen Griff zu ersetzen: Von der Büroklammer über kleine Bändchen bis hin zu schönen Ersatzzippern mit tollen Motiven ist die Auswahl hierbei groß.

• Band: Es kann auch vorkommen, dass das Reißverschlussband ausbricht oder reißt. Je nachdem, wie nah an den Zähnen dies passiert ist, kann es noch genäht werden. Bleibt dafür jedoch nicht ausreichend Platz, ist es ratsam, den gesamten Reißverschluss auszutauschen. Das gilt auch, wenn einzelne Zähne aus dem Band herausgebrochen sind.

• Ende(n): Manchmal machen die Enden der Reißverschlüsse Probleme. Vielleicht hat sich der Schieber „ausgefädelt“ oder das untere Ende ist ausgerissen. Manchmal können die Endstücke mit einer Zange fest gedrückt und dadurch neu fixiert werden. Auch Nadel und Faden können hilfreich sein, um eine Form von Riegel einzunähen, sprich das Band wird an dieser Stelle mehrmals umgenäht.

Hilft das alles nicht, empfiehlt sich ebenfalls das Austauschen des kompletten Reißverschlusses.

Auch für andere Probleme rund um den Reißverschluss lassen sich im Internet schnelle und simple Lösungen finden. Zudem gibt es mittlerweile praktische Tools, welche die Reparatur erleichtern, beispielsweise einen sogenannten Reparaturzipper. Sollte hingegen alles nichts helfen, können Reißverschlüsse, wie bereits erwähnt, meist problemlos und kostengünstig durch einen Nähservice ausgetauscht werden.
Kein Grund also, um das geliebte Kleidungsstück direkt zu entsorgen. Und wer an der Nähmaschine versiert ist, kann den Austausch vielleicht auch kurzerhand selbst vornehmen.

Kleidung schneller trocknen

Auch dieses typische Fashion-Problem dürfte den meisten Menschen geläufig sein: Die Kleidung braucht eine gefühlte Ewigkeit zum Trocknen. Vor allem, wenn das Lieblingsteil aber rechtzeitig zu einem besonderen Anlass trocken sein soll oder man nicht länger als einen Tag auf das gemütliche Shirt verzichten möchte, kann das nerven. Gut, dass es diesen Trick gibt:

Direkt mit hoher Schleuderzahl waschen, wenn bei dem jeweiligen Kleidungsstück möglich, um möglichst viel Wasser noch in der Maschine zu entfernen. Anschließend bei Bedarf nochmal auswringen und großzügig, sprich mit viel Luft zwischen den einzelnen Klamotten, aufhängen. Am schnellsten geht das in einem beheizten Raum, wenn stündlich für einige Minuten stoßgelüftet wird. Soll es noch schneller gehen, helfen neben dem Trockner noch drei Wärmequellen weiter: eine Heizung, ein Föhn oder ein Bügeleisen. Fertig!

Hacks rund um Schuhe

Sie sind bekanntlich der beste Freund jeder Frau, aber auch viele Männer bekennen sich mittlerweile zum „Schuhtick“. Klar, dass die geliebten Treter da möglichst lange nicht nur komfortabel, sondern auch schön bleiben sollen. Folgende vier Ziele lassen sich durch simple Tipps erreichen – für noch mehr Freude an den Schuhen:

• Nicht mehr aus den Schuhen rutschen

Das Rutschen ist ein Problem, das viele Frauen mit ihren High Heels haben, aber auch aus Sneakers oder Sandalen rutscht man schnell heraus. Das mindert den Komfort und sorgt schlimmstenfalls sogar für unangenehme Blasen durch die Reibung.

Bei High Heels oder anderen offenen Schuhen, in denen beispielsweise keine Einlagesohlen infrage kommen, ist Haarspray ein beliebter Helfer. Bei geschlossenen Schuhen gibt es hingegen spezielle Fersenhalter, aber auch Gelpolster für die Ferse oder komplette Einlagen, damit der Schuh enger am Fuß sitzt, helfen weiter. Dicke(re) Socken sind manchmal ebenfalls eine simple Lösung.

• Schuhe einfach reinigen

Dass Schuhe schmutzig werden, lässt sich im Alltag kaum vermeiden. Vor allem bei schlechtem Wetter sind die Sneakers plötzlich nicht mehr weiß oder die Winterschuhe haben unschöne Salzränder. Was dann?

Wie Schuhe gereinigt werden können, hängt zu großen Teilen von ihrem Material ab. Bei weißen Sneakers aus Textil haben sich folgende Hausmittel bewährt: Weiße Zahnpasta, gegebenenfalls in Kombination mit Nagellackentferner für hartnäckigen Schmutz, Babypuder, Backpulver oder spezielle Schmutzradierer. Sie können aber auch einfach bei niedrigen Temperaturen in die Waschmaschine geworfen werden, allerdings ohne Schleudern und mit anschließender Schontrocknung, damit sich der Stoff nicht verzieht. Lederschuhe dürfen hingegen niemals in die Maschine. Doch bei ihnen ist die Reinigung sowieso vergleichsweise einfach.

• Schuhe dehnen

Dass die Schuhe zu weit sind und somit der Fuß herausrutscht – dieses Problem wurde bereits gelöst. Aber auch das Gegenteil ist unangenehm, nämlich zu enge Schuhe. Das ist häufig bei neuen Lederschuhen der Fall, zum Beispiel für den schicken Anzug. Dann kann entweder der sanfte Weg über einen Schuhspanner gewählt werden, der jedoch einige Zeit in Anspruch nimmt.

Soll der Schuh schneller in die gewünschte Passform gebracht werden, ist folgender Hack zu empfehlen: Dicke Socken und darüber die Schuhe anziehen. Nun können diese sanft mit einem Föhn erwärmt werden. Dabei ist es sinnvoll, gezielt jene Stellen aufzuwärmen, die drücken. Nun kann der Fuß im warmen Schuh in alle Richtungen bewegt werden, bis die Schuhe abgeküht sind. Bei Bedarf wird anschließend noch einmal der Föhn gezückt – so lange, bis die Schuhe optimal sitzen.

• Schuhe natürlich imprägnieren

Eine Imprägnierung ist bei neuen Schuhen meist unverzichtbar. Allerdings bedeutet das auch die Anwendung chemischer Mittel, die weder für die eigene Gesundheit noch für die Umwelt gut sind. Daher fragen sich viele Menschen, ob es nicht auch natürliche Alternativen zum Imprägnieren gibt? Die Antwort lautet: Ja, und zwar…

• …Leinöl: Das Öl ist nicht nur gesund, sondern hält auch Nässe und Schmutz von den Schuhen fern. Es kann einfach mit einem Pinsel aufgetragen werden. Nach rund zwei bis drei Stunden Trocknung entfaltet es denselben Effekt wie ein herkömmliches Imprägnierspray. Ist die Wirkung nicht stark genug oder lässt nach rund einem Jahr nach, kann der Vorgang beliebig oft wiederholt werden.

• …Melkfett: Auch das Melkfett wird kurzerhand auf die Schuhe gepinselt – aber bitte sparsam. Es wird also nach und nach in dünnen Schichten aufgetragen, die jeweils für rund zwei bis drei Stunden trocknen sollten. Nach dem zweiten bis dritten Mal ist die Imprägnierung in der Regel bereits stark genug.

• …Bienenwachs: Nicht nur leckeren Honig produzieren die kleinen Nützlinge, sondern auch den praktischen Alleskönner namens Bienenwachs. Dieses ist vor allem für die Imprägnierung von Lederschuhen optimal. Allerdings ist es wichtig, das Wachs zuerst im Wasserbad zu erhitzen.

Daraufhin wird es mit etwas Olivenöl und gegebenenfalls Wollwachs vermengt. Einmal abgekühlt, kann die Mischung ebenfalls in dünnen Schichten aufgetragen werden. In noch feuchtem Zustand werden die Schuhe poliert. Nach etwa zwei bis drei Stunden ist die Einwirkzeit beendet – bei Bedarf kann aber auch diese Prozedur wiederholt werden.

• …Kerzenwachs: Übrigens kann auch Kerzenwachs verwendet werden. Dafür einfach eine weiße Kerze anzünden, das geschmolzene Wachs auf den Schuhen verteilen und diese so lange föhnen, bis das Kerzenwachs vollständig eingezogen ist.

Du siehst: An Fashion-Hacks mangelt es nicht und somit findet sich für quasi jedes modische Problem eine Lösung!
(KTAD)