Montag, 28. Juni 2010 20:45 Uhr

Premiere von „Brothers“ mit Jake Gyllenhaal und Tobey Maguire am 1. Juli

München. Mit dem intimen Drama und Familienportrait kommt der Oscar-nominierte Regisseur Jim Sheridan („Im Namen des Vaters“, „Mein linker Fuß“) zurück auf die große Leinwand: In seinem neuen Film „Brothers“ versammelt er mit Tobey Maguire („Spider Man”, „Wonder Boys”), Natalie Portman („Hautnah”, „Star Wars”), Jake Gyllenhaal („Prince of Persia: Der Sand der Zeit“, „Brokeback Mountain“) und Sam Shepard („Don’t come knocking“) einen beeindruckenden Cast. „Brothers“ reflektiert die tiefgreifenden Einflüsse von Krieg und Schuld auf die Menschen, stellt dabei jedoch nicht die Erlebnisse der Soldaten vor Ort in den Mittelpunkt, sondern zeigt die Auswirkungen auf ihr Leben zuhause: Kraftvoll und ohne Sentimentalität erzählt Sheridan vor diesem Hintergrund von dem sich wandelnden Verhältnis zweier Brüder. Das Drehbuch stammt aus der Feder von David Benioff („25 Stunden“, „Der Drachenläufer“) in Anlehnung an den dänischen Film BRØDRE von Susanne Bier and Anders Thomas Jensen. Frederick Elmes („Broken Flowers”, „Blue Velvet”, „Wild at Heart”) liefert mit seiner Kamera intensive, unter die Haut gehende Bilder.

Der Film hat am 1. Juli auf dem Filmfest in München seine Deutschlandpremiere. Leider ohne die Filmstars. Fans von Jake Gyllenhaal und Tobey Maguire müssen sich gedulden. Ins Kino kommt „Brothers“ erst im Herbst/Winter 29010.

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Und darum geht’s: Dem jungen Captain Sam Cahill (Tobey Maguire) steht der Erfolg ins Gesicht geschrieben: Verheiratet mit seiner Highschool-Liebe Grace (Natalie Portman), Vater von zwei Töchtern und für seine Dienste in der Armee mehrfach ausgezeichnet, zieht er nun zum vierten Mal in den Einsatz nach Afghanistan. Zu seinem Abschiedsessen hat er, gegen den Wunsch seiner Frau, auch seinen Bruder Thommy (Jake Gyllenhaal) eingeladen. Thommy ist das Gegenteil seines erfolgreichen Bruders: Gerade aus dem Gefängnis entlassen, schlägt er sich eher nonchalant durchs Leben. In die Rolle des schwarzen Schafes der Familie hat er sich ergeben gefügt, kann er doch vor allem in den Augen seines Vaters (Sam Shepard), selbst Vietnamveteran, nicht bestehen.

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In Afghanistan wird Sams Helikopter bereits beim ersten Flug über die Berge abgeschossen. Da man ihn nicht bergen kann, wird Sam für tot erklärt. Der Schock lähmt Grace und ihre beiden Töchter. Thommy steht ihr zur Seite und versucht, die Familie zu stützen und Verantwortung zu übernehmen. Seine Anwesenheit scheint den Kindern gut zu tun, wodurch auch Grace beginnt, ihn mit anderen Augen zu sehen.

Doch Sam ist nicht tot. Als er – zermartert von der grausamen Gefangenschaft – in die Heimat zurückkehrt, hat sich alles verändert: Seiner Familie begegnet er verschlossen, feindselig und vor allem misstrauisch. Thommy, der in seinem Leben eine neue Rolle gefunden hat, gerät in Sams Visier. Er beginnt einen Kampf zu führen, der die Grundfeste der gesamten Familie erschüttert…

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Fotos: Kochmedia

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