Montag, 27. November 2017 21:33 Uhr

Preview „Lux – Krieger des Lichts“: Superman in Ost-Berlin

„Lux – Krieger des Lichts“ ist die Geschichte eines jungen Mannes, der auszieht, Gutes zu tun. Doch anstatt die Welt zu verändern, verändert sie ihn. Der Film kommt am 4. Januar in die Kinos. wir stellen ihn vor.

Preview "Lux - Krieger des Lichts": Superman in Ost-Berlin

Foto: Zorro Film

Nachwuchsregisseur Daniel Wild bekam bei den renommierten Hofer Filmtage den Heinz-Badewitz-Preis. Die Begründung der Jury ist bemerkenwert wie der Film selbst, traut sich Wild doch, „das übermächtige Superhelden-Genre in eine Berliner Kiez-Geschichte zu übersetzen“. Die Hauptrille spielt Franz Rogowski. Man kennt ihn u.a. aus dem preisgekrönten One-Shot-Drama ‚Victoria‘ oder ‚Fikkefuchs‚, der gerade im Kino angelaufen ist.

Der schüchterne Endzwanziger Torsten Kachel (Franz Rogowski) lebt mit seiner Mutter (Eva Weißenborn) im Osten Berlins. In der Gestalt von „Lux – Krieger des Lichts“ versucht er, die Welt ein bisschen besser zu machen. Er verteilt regelmäßig Lebensmittel an Obdachlose und hilft auf seinen Streifzügen durch die Stadt, wo er kann. Ein Filmteam begleitet ihn dabei, um über das soziale Engagement des selbsternannten Real Life Superheros zu berichten.

Weil sich das jedoch als recht unspektakulär entpuppt, findet Jan, der Regisseur (Tilman Strauss), keinen Geldgeber für sein Projekt. Schließlich bekundet der gierige Produzent Brandt (Heiko Pinkowski) Interesse, allerdings unter der Voraussetzung, dass Jan ihm sensationelleres Material liefert; denn wo Superheld drauf steht, muss auch Superheld drin sein.

Eine moralische Geschichte ohne Moralinsäure

Zögernd lässt sich Torsten von Jan dazu überreden, sich mehr auf die Bekämpfung von Kriminalität zu fokussieren. Zu Gunsten der Verbrecherjagd entfernt er sich dabei allerdings immer weiter von seinen ursprünglichen Zielen. Lux wird zum medialen Hype.

Preview "Lux - Krieger des Lichts": Superman in Ost-Berlin

Franz Rogowski. Foto: Zorro Film

Doch die vermeintlichen Heldentaten wollen sich nicht einstellen. Erst als Torsten von der Stripperin Kitty (Kristin Suckow) um Hilfe gebeten wird, scheint Lux’ Stunde endlich gekommen. Der vermeintlich große Moment erfährt jedoch eine unerwartete Wendung. Und plötzlich ist nichts mehr, wie es scheint.

Die Presse zeigt sihc begeistert: „Ein ergreifendes Drama um einen wahrhaft guten Menschen, der durchaus Fragen an unser Zusammenleben stellt“. (Tip Berlin). „Dem Regisseur gelingt es, eine moralische Geschichte ohne Moralinsäure zu erzählen, stattdessen mit sanftem Witz.“ (Tagesspiegel)

Lux_Krieger_des_Lichts_Plakat_01_deutsch

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