Sonntag, 14. Januar 2018 19:56 Uhr

Preview: Omar Sy ist „Docteur Knock – Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen“

Am 22. Februar kommt eine neue schwarzhumorigen Feelgood-Komödie mit Frankreichs Superstar Omar Sy in die deutschen Kinos. Er spielt darin einen Gauner, dem man nicht böse sein kann.

Preview: Omar Sy ist "Docteur Knock - Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen"

Foto: Wild Bunch

Basierend auf einem gefeierten Theaterstück aus den 1920er Jahren, ist der Film von Lorraine Levy („Der Sohn der Anderen“, „Wenn wir zusammen sind“) bereits die vierte Kinoadaption des unverwüstlichen Stoffes. Levy wählte eine Dorfidylle im sonnigen Südfrankreich als Schauplatz. Doch die größte Veränderung betrifft den Helden: Im Stück ist Dr. Knock ein grausamer, zynischer Megalomane, Omar Sy hingegen macht aus der bösen Figur einen skurrilen modernen Helden, der trotz seiner Verfehlungen
durch und durch sympathisch bleibt.

„Docteur Knock – Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen“ ist ein wunderbar nostagischer, hinreißender Spaß mit typisch französischem Charme. Hier gibt’s den deutschen Trailer!

Und darum geht’s

Dr. Knock (Omar Sy) ist ein sympathischer Exganove, der nicht nur auf den rechten Weg gefunden, sondern es sogar bis zu einem abgeschlossenen Medizinstudium gebracht hat. Trotzdem schlummert immer noch ein Filou in ihm. Als er in dem verschlafenen Nest Saint-Mathieu aufschlägt, führt er denn auch nichts Gutes im Schilde. Er will die quietschfidelen und vor Gesundheit strotzenden Dorfbewohner überzeugen, dass sie alle an der einen oder anderen Krankheit leiden.

Preview: Omar Sy ist "Docteur Knock - Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen"

Foto: Wild Bunch

Der Trick: Er muss für jeden Einzelnen nur das passende Zipperlein finden. Weil sich Dr. Knock als Meister der Verführung und Manipulation erweist, klimpert schon bald das Geld in seiner Kasse. Doch dann passieren zwei Dinge, die Knock aus der Fassung bringen. Zum einen taucht eine dunkle Gestalt aus seiner Vergangenheit auf, und zum anderen erkrankt der Arzt selbst an einer Krankheit, gegen die es kein Heilmittel gibt: der Liebe.

Die Hautfarbe spielt gar keine Rolle

Hauptdarsteller Omar Sy gestand, dass er zunächst Bedenken hatte die Rolle zu übernehmen. „Immerhin nahmen wir einen Klassiker in Angriff, und Klassiker sind irgendwo… heilig! Da besteht immer die Gefahr, dass einem vorgeworfen wird, zu freizügig mit der Vorlage umzugehen. Die Frage ging mir lange Zeit nicht aus dem Kopf: Darf man ein Stück, das quasi zum nationalen Erbe gehört, dermaßen ändern? Heute weiß ich, dass es die einzige Art ist, sich ihm zu nähern: indem man es modernisiert.“

Preview: Omar Sy ist "Docteur Knock - Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen"

Foto: Wild Bunch

Tatsächlich ist Knock in Romains Stück ein Weißer. Dazu sagte Sy: „Aber im Film spielt das u?berhaupt keine Rolle. Schwarz oder weiß – Knock bleibt Knock. Es wäre ein Leichtes gewesen, den Unterschied aufzugreifen und damit zu spielen, aber Lorraine hatte etwas anderes im Sinn. Die Hautfarbe wird nie erwähnt; dass der Arzt ein Schwarzer ist, spielt in ihren Augen keine Rolle, ist nicht das Thema. Was sie interessiert, sind die Reaktionen der Dorfbewohner, als plötzlich ein Fremder in ihrer Mitte auftaucht.“

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