15.06.2020 15:04 Uhr

Prinz Andrew: Virginia Giuffre nennt ihn eine „Kröte“

Prinz Andrews mutmaßliches Opfer Virginia Roberts legt nach. Sie bezeichnet den zweitältesten Sohn der Queen als Kröte.

2015 Famous/ACE Pictures/ImageCollect

Prinz Andrew (60) steht weiterhin von allen Seiten unter Beschuss. Auch Virginia Giuffre (36), die dem Herzog von York Missbrauch vorwirft, hat sich erneut in die aktuellen Geschehnisse eingeschaltet und klare Worte für die angeblich jüngsten Aussagen von Prinz Andrew gefunden.

Giuffre beschimpft ihn auf Twitter als „Kröte“ und erklärt: „Er bedauert das BBC-Interview, aber nicht seine ‚Freundschaft‘ mit Epstein, weil es ihm ‚großartige Kontakte‘ und vieles mehr verschafft hat“. Zuvor hatte die britische Zeitung „The Sunday Times“ unter Berufung auf einen Insider berichtet, Prinz Andrew würde sein desaströses BBC-Interview bezüglich des Epstein-Skandals deshalb bedauern, da er es nicht geschafft habe, „sein Mitgefühl für die Opfer von Epstein angemessen oder ausreichend“ zu vermitteln.

Giuffre legt sogar noch einmal nach und twitterte ein Bild einer Kröte. Dazu schrieb sie: „Man sieht definitiv eine große Ähnlichkeit.“ Der Text wurde von einigen vielsagenden Emojis begleitet. Die 36-Jährige postete unter anderem ein lachendes und ein sich übergebendes Smiley sowie eine Krone und eine königliche britische Wache.

Prinz Andrew steht unter Druck

Prinz Andrew geriet in die Schlagzeilen, nachdem seine Freundschaft zum verstorbenen US-Milliardär und mutmaßlichen Sexualverbrecher Jeffrey Epstein (1953-2019) aufgedeckt wurde. Epstein soll zahlreiche Minderjährige missbraucht und zur Prostitution gezwungen haben. Eines der mutmaßlichen Opfer ist die US-Amerikanerin Virginia Giuffre. Sie wirft dem Herzog von York vor, sie als Minderjährige dreimal zum Sex mit ihm gezwungen zu haben. Der 60-Jährige bestreitet die Vorwürfe. Nach einem BBC-Interview, das für Prinz Andrew zum PR-Desaster wurde, war der zweitälteste Sohn der Queen (94) im November 2019 von seinen royalen Pflichten zurückgetreten.

Unterdessen befindet sich Prinz Andrew weiterhin im Fokus der Ermittler im Fall Epstein. Nachdem der britische Royal behauptet hatte, sich durchaus kooperationsbereit gegenüber US-Ermittlern gezeigt zu haben, hat der New Yorker Staatsanwalt Geoffrey Berman (60) dies zurückgewiesen und Andrew zur Mithilfe in den laufenden Ermittlungen aufgefordert. Auch Opfer-Anwältin Gloria Allred hatte den Druck auf Prinz Andrew erhöht und ihn dazu angehalten, endlich „einfach die Wahrheit zu sagen“.

(rto/spot)

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