Prinz Frédéric von Anhalt: „Kampf der Realitystars“ statt Dschungelcamp

Prinz Frédéric von Anhalt sorgt für Ärger bei RTL und RTLZWEI

IMAGO / POP-EYE

23.02.2021 17:32 Uhr

Es ziehen mal wieder düstere Wolken über dem deutschen Fernsehhimmel auf: So sollen sich nun laut Informationen der „Bild“-Zeitung RTL und RTLZWEI in den Haaren liegen. Der Grund ist auch bekannt und hört auf den Namen Prinz Frédéric von Anhalt.

Wegen Prinz Frédéric von Anhalt sollen nun die zwei Sender im Clinch liegen. So soll RTL geplant haben, den 77-Jährigen für das Dschungelcamp zu verpflichten. Da Corona aber die diesjährige eigentliche Show im australischen Dschungel verhindert hat, wollte der Kölner Sender den Witwer von Zsa Zsa Gabor für das Dschungelcamp im kommenden Jahr unter Vertrag nehmen.

„Die Verantwortlichen bei RTL sind stinksauer!“

Doch es kam anders: Der sympathische Lebemann nimmt jetzt offenbar an einer anderen Show teil und zwar dem RTLZWEI-Trashformat „Kampf der Realitystars“. So soll der Adoptiv-Adelige bereits für die Dreharbeiten nach Thailand geflogen sein und sich vom behandelnden Show-Arzt das Go für die Sendung geholt haben.

Das wiederum hätte den Verantwortlichen bei RTL so gar nicht  gepasst. Nur allzu verständlich. So zitiert die „Bild“-Zeitung einen Insider mit den Worten: „Die Verantwortlichen bei RTL sind stinksauer, weil er für den Dschungel vorgesehen war.“ Nun wurde quasi Prinz Frédéric von Anhalt dem Dschungelcamp vor der Nase weggeschnappt. Zumindest in der Vorstellung von RTL …

Hat der Prinz das Dschungelcamp reingelegt?

Doch eins irritiert: Denn wie klatsch-tratsch.de zuletzt vom Prinzen höchstpersönlich erfuhr, habe er nie wirklich Interesse an einer tatsächlichen Teilnahme bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ gehabt. Vor wenigen Wochen erklärte der in Bad Kreuznach Geborene nämlich im Interview, wie er wirklich zu diesem Format steht.

„Ich wurde schon ein paar Mal angefragt. Ich kenne Dschungelcamp in Amerika nicht. Was ich aber gehört habe, war nicht immer sauber. Bei jeder Anfrage habe ich etwas ängstlich reagiert, weil ich mir 40 Jahre etwas aufgebaut habe, das ich nicht kaputtmachen will.“

Der Prinz hat in die Badewanne gepinkelt

Der 77-Jährige Adoptivsohn von Marie Auguste Prinzessin von Anhalt fürchtete nämlich, dass sein Image durch eine Teilnahme am RTL-Pritschenlager leiden könne. „Es wäre schade, diesen Erfolg zu beschmutzen. Aus dem Grund nicht ‚Nein‘ zu sagen, habe ich die Gage so hochgeschraubt, dass der Sender selber absagte.“ Huch, offenbar hatte sich da in der Buchhaltung bei RTL doch noch was geändert.

Zur Erinnerung: Frédéric Prinz von Anhalt musste 2005 die ProSieben-Realityshow „Die Burg“ verlassen, nachdem er gemeinsam mit Karim Maataoui heimlich ins Badewasser von Kader Loth uriniert hatte und die sich schließlich ahnungslos in das Entspannungsbad der besonderen Art sinken ließ…

Schon in der Vergangenheit äußerte sich Prinz Frédéric von Anhalt recht abschätzig gegenüber Dschungelcamp-Teilnehmern. Der Lebemann war beispielsweise in einem Gespräch mit dem Kölner „Express“ über Claudia Norberg, der Ex von Michael Wendler, hergezogen. Zum Hintergrund: Ein Date zwischen ihm und der 27 Jahre jüngeren Blondine war gründlich schief gegangen.

Frédéric fürchtet um seinen guten Ruf

Frédéric fände sie zwar attraktiv, aber: „Claudia war im Dschungelcamp, hat sich im Dreck gewälzt und Mücken gefressen. Da muss ich ja die Gummihandschuhe auspacken. Sie ist keine Lady, hat immer nur gegessen und war mit Make-up zugeschmiert. So was brauch ich nicht.“

Allerdings muss jetzt nicht besonders tief zwischen den Zeilen gelesen werden, um zu sehen, dass der Prinz scheinbar keine besonders gute Meinung über das Dschungelcamp hat. Und mal Hand aufs Herz: Von dem, was wir in der ersten Staffel von „Kampf der Realitystars“ gesehen haben, dürfte das Format für die Teilnehmer weitaus angenehmer als das Dschungelcamp sein, denn der große Ekelfaktor, mit dem die IBES-Macher seit Jahren arbeiten, fällt unter der Sonne Thailands fast gänzlich weg. (DA)