Von Nelson Mandelas EnkelinPrinz Harry und Herzogin Meghan ernten erneut harsche Kritik

Harry und Meghan kommen nach Düsseldorf.
Harry und Meghan kommen nach Düsseldorf.

Toby Melville/PA Wire/dpa

Bang ShowbizBang Showbiz | 04.01.2023, 18:00 Uhr

In ihrer neuen Netflix-Doku "Live to Lead" zitieren Prinz Harry und Herzogin Meghan den südafrikanischen Freiheitskämpfer. Mandelas Enkelin ist damit ganz und gar nicht einverstanden.

Nelson Mandelas Enkelin nimmt Prinz Harry und Herzogin Meghan in die Mangel. Das royale Paar wird von Ndileka Mandela dafür kritisiert, dass sie die Worte ihres berühmten Großvaters in der neuen Netflix-Dokumentation „Live to Lead“ verwendet haben.

In dem Trailer zu der Sendung zitierte Harry den afrikanischen Nationalhelden mit den Worten: „Was im Leben zählt, ist nicht die bloße Tatsache, dass wir gelebt haben.“ Meghan führte das Zitat anschließend fort: „Es ist der Unterschied, den wir im Leben anderer gemacht haben. Das bestimmt die Bedeutung des Lebens, das wir führen.“

„Harry muss sich an seine eigene Geschichte halten“

Damit haben sie den Zorn von Ndileka Mandela geweckt. „Harry muss authentisch sein und sich an seine eigene Geschichte halten, was hat Großvaters Leben mit seinem zu tun?“, sagt sie im Interview mit „The Australian“. Ndileka befürchtet, dass Harry und Meghan einen Vergleich ziehen zwischen der Entlassung ihres Großvaters aus dem Gefängnis und der Entscheidung des Paars, Großbritannien zu verlassen.

Seitdem sie als hochrangige Mitglieder der Königsfamilie zurückgetreten sind, leben die zweifachen Eltern in Kalifornien. „Ihre Heirat kann niemals mit der Feier von Großvaters Entlassung verglichen werden… das passt überhaupt nicht zusammen, da gibt es keinen Vergleich“, stellt die Mandela-Enkelin klar.

Harry und Meghan verkaufen den Namen Mandela

Ndileka behauptete weiter, dass weder Harry noch Meghan ihren Großvater je richtig kennengelernt haben. „Vielleicht, als Harry jung im Buckingham Palace war. Aber sie benutzen seine Zitate in der Dokumentation, um Leute anzulocken und Millionen zu verdienen, ohne dass die Familie Mandela davon profitiert“, kritisiert sie.

Damit würden sich Harry und Meghan nicht von anderen Leuten unterschieden, die die Tatsache ausnutzen würden, dass sich der Name Mandela „gut verkauft“.