21.11.2018 19:06 Uhr

Prinz William litt unter psychischen Problemen

Prinz William litt unter Spätfolgen von traumatischen Erlebnissen, er musste während seiner Ausbildung zum Rettungspilot in der Armee mehrere traumatische Situationen durchleben.

Foto: WENN

Unter anderem musste er mit ansehen, wie Kinder verletzt wurden. Nun äußerte er sich zum ersten Mal zu den Spätfolgen, mit denen er noch nach der Geburt seiner eigenen Kinder, Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis, zu kämpfen hatte.

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Anlässlich der ‚This Can Happen‘-Konferenz in London sagte der Herzog von Cambridge am Dienstag (20. November) während einer Podiumsdiskussion: „Ich spürte plötzlich Gefühle, die ich so noch nicht kannte. Ich wurde sehr traurig und das Schicksal dieser einen bestimmten Familie ging mir nicht aus dem Kopf. Manche Erlebnisse aus dem Beruf bleiben bei einem und nisten sich im Körper ein. Man spricht auch nicht immer darüber, weil man manche Dinge eben nicht mit nach Hause bringen möchte. Wenn man dann auch im Arbeitsumfeld nicht wirklich darüber spricht, können aus kleineren Problemen im Schneeballsystem ganz schnell größere werden.“

Er bekommt Lob für seine Offenheit

Die Offenheit des Prinzen und Ehemannes von Herzogin Catherine stieß nicht nur beim anwesenden Publikum auf Bewunderung, sondern auch bei seinem Freund Neil Laybourn, dem Initiator der Veranstaltung, die auf die Problematik psychischer Erkrankungen bei Männern hinweisen soll, die tendenziell weniger offen mit ihren Problemen umgehen.

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Er lobte William mit folgenden Worten: „Was der Prinz heute gesagt hat, hat sicher viele überrascht. Aber er hat damit deutlich gemacht, dass es wichtig ist, über belastende Gefühle zu sprechen – egal ob man ein Mitglieder der königlichen Familie ist oder nicht. Es ist beachtlich von ihm, zu sagen: Ich bin auch nicht unverletzlich. Die Menschen müssen sowas von Führungspersönlichkeiten hören. Und auch von jemandem wie Prinz William.“

Der Prinz geht also mit gutem Beispiel voran…