Kurzbesuch in BelfastPrinzessin Kate übergeht Provokateurin gekonnt

Eine Frau giftete Prinzessin Kate (l.) in Belfast an. (dr/spot)
Eine Frau giftete Prinzessin Kate (l.) in Belfast an. (dr/spot)

Pool/Samir Hussein/WireImage

SpotOn NewsSpotOn News | 07.10.2022, 07:37 Uhr

Prinzessin Kate hat sich durch eine Provokateurin in Belfast nicht aus der Ruhe bringen lassen. Eine irische Nationalistin hieß die Frau von Prinz William nicht gerade willkommen. Doch Kate lächelte die Bemerkung einfach weg...

Prinzessin Kate (40) lässt sich auch bei einer direkten Konfrontation nicht aus ihrer Rolle bringen. Bei ihrem gestrigen Besuch im nordirischen Belfast wurde sie beim Bad in der Menge von einer irischen Nationalistin angefeindet. Kate nahm gerade ein Bad in der Menge und schüttelte einige Hände, als eine Frau sie angiftete: "Schön Sie kennenzulernen, aber es wäre besser, wenn Sie in ihrem eigenen Land wären", sagte die Dame, die gleichzeitig mit ihrem Handy filmte. "Irland gehört den Iren", fügte sie ihrem Statement hinzu.

Videosequenzen der Szenerie machten wenig später via Social Media die Runde. Das Bemerkenswerte: Prinzessin Kate reagierte überhaupt nicht. Einen kurzen Moment schien die Frau von Prinz William (40) verdutzt, ging aber schnell zum nächsten Fan und lächelte der Dame sogar noch freundlich ins Gesicht, ohne direkt auf die Provokation einzugehen. Das unangenehme Aufeinandertreffen fand während des eintätigen Besuchs von Kate und William in Nordirland statt. Dort besuchten die beiden gemeinsam Wohltätigkeitsorganisationen und Gemeindeeinrichtungen in Belfast und Carrickfergus.

Große Teile der Bevölkerung Nordirlands wollen Wiedervereinigung mit der Republik Irland

Im Gegensatz zur Republik Irland gehört Nordirland mit seiner Hauptstadt Belfast zum Vereinigten Königreich. Seit vielen Jahren gibt es immer wieder Abspaltungsbestrebungen. Im Mai gewann bei den Regionalwahlen in Nordirland eine Partei, die offen die Wiedervereinigung mit der Republik Irland anstrebt. Auch die Ablehnung der Monarchie ist in Nordirland deutlich weiter verbreitet als in England.