Donnerstag, 17. Juni 2010 11:49 Uhr

Profiseglerin Sandy Meyer-Wölden: „Ich war mit Oli noch nie segeln“

Marseille. Was macht eine junge Mutter wie Schmuckdesignerin und Model Sandy Meyer-Wölden an einem Baby-freien-Tag? Wellness, Shopping oder mit Freundinnen treffen? Nein. Die 27-Jährige nutzte die einmalige Chance und stieg zu Deutschlands Top-Segler Jochen Schümann, der mit seinem Audi A1 Team powered by ALL4ONE zurzeit in Marseille beim AUDI MedCup um den Sieg kämpft, aufs Boot.

Schließlich segelt die gebürtige Münchnerin seit frühester Kindheit und hat mit zehn Jahren ihren ersten Segelschein gemacht. So hat sich die sportliche junge Mutter das Angebot nicht engehen lassen und war für ein paar Stunden allein unter zwölf Männern ein Teil der Profi Crew. Geduldig hat Jochen Schümann Sandy Meyer-Wölden alles erklärt und sie durfte sogar auch mal den Part des Skippers übernehmen und das Boot lenken.

MedCup_100615gt_1383

„Das war ein Traum. Ich bin überwältigt. Es ist so interessant wie der Teamgeist funktioniert. Jedes kleinste Detail im Ablauf muss stimmen. Segeln ist so anstrengend. Das ist richtig Sport. Das sieht man ja auch – die Jungs sind alle extrem kräftig und durchtrainiert“, erklärt die passionierte Sportlerin, die nur vier Monate nach der Geburt ihrer Tochter Nayla ihren Traumbody zurück hat, zurück im Hafen von Marseille. Könnte sich Sandy denn vorstellen gemeinsam mit Oliver Pocher zu segeln? „Ich war mit Oli noch nicht segeln. Ich weiss auch gar nicht, ob ihn das interessiert. Er ist ja mehr so fußballmässig unterwegs. Aber mal schauen – man weiss ja nie im Leben!“

Apropos Fußball. Wo wird denn Sandy am Freitag das WM-Spiel Deutschland/Serbien verfolgen? „Am Freitag muss ich leider arbeiten und werde in Italien sein. Normalerweise bin ich gerne in Italien – aber es ist natürlich eine ganz andere Stimmung, wenn man das zu Hause guckt. Alle mit Fahnen eingedeckt und komplett in Fußballoutfits. Das ist schon was anderes. Aber es gibt ja noch andere Spiele. Wir werden die WM ja auch gewinnen. Und so wird es noch andere Gelegenheiten geben,die deutschen Spiele zu Hause zu gucken.“ Und wer passt auf die kleine Nayla auf, während ihre Mutter auf dem Mittelmeer und anders wo unterwegs ist? „Meine Tochter ist zu Hause bei ihrem Vater und da ist sie auch gut aufgehoben. Es wäre einfach zu stressig für sie gewesen mitzukommen.“

MedCup_100615gt_5530

Nach dem Ausflug zum Audi MedCup geht es weiter nach London. Dort will Sandy Meyer-Wölden neue Konzepte für ihr Schmucklabel „Lovechild“ entwerfen. Beim Audi MedCup, so versprach sie, wird sie nicht das letzte Mal gewesen sein. Und das bestätigt auch Jochen Schümann: „Es war natürlich lustig für die Jungs, ein hübsches Mädchen an Bord zu haben. Sie ist ja auch ein Stück gesegelt und hat gesteuert. Das hat sie ganz gut gemacht. Sie hat Gefühl bewiesen, das Boot an der Kante zu fahren. Ich glaube da ist Potential. Sie kann gerne wiederkommen und die nächsten Schritte lernen.“

MedCup_100615gt_1401

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren