Samstag, 7. Dezember 2013 12:33 Uhr

Promi-Verlobungen brechen nicht ab

Verlobungen scheinen für die Schönen und Reichen dieser Welt so etwas wie ein Hobby zu sein. Ständig werden diese bekannt gegeben und dann wieder aufgelöst. Doch wieso ist diese Art von Liebesbeweis so beliebt?

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Als klar wurde, dass Schauspielerin Jennifer Lawrence wieder mit Nicholas Hoult liiert ist, stürzten sich natürlich alle Medien auf ihre Hände. Ist da ein Ring zu sehen? Haben sich die beiden verlobt? Wird tatsächlich geheiratet oder sollte man vergangene Beziehungen lieber nicht wieder aufwärmen? Berichterstattungen rund um dieses Thema konnte man kaum entfliehen. Aber wieso verloben sich so viele Promiente heutzutage? Weshalb ist diese Tradition bei den VIPs noch so aktuell?

Das hat mehrere Gründe. Zum einen ist die Verlobung natürlich ein Versprechen, einander für immer zu lieben. Doch in der Promiwelt wird das nicht so eng gesehen. Jeder kann seinem Partner die Ehe versprechen – ob man sich auch wirklich daran hält, ist jedem selbst überlassen. Vor allem Stars nutzen diese Freiheit gern und oft aus. Schließlich unterliegt eine Verlobung keinen gesetzlichen Vorschriften, sodass auch der Zeitraum einer Verlobung nicht festgelegt ist. Deswegen ist diese auch sehr risikoarm. Man muss dafür lediglich auf einer Seite wie zum Beispiel http://www.123gold.de/verlobungsringe.html den passenden Ring bestellen und die Frage stellen, ohne sich tatsächlich für ewig binden zu müssen. Vor allem Männern macht eine Verlobung deswegen weniger Angst als ein Heiratsantrag.

Auch für Normalbürger gibt es bei einer Verlobung keine konkreten und sofortigen rechtlichen Folgen. So ist wirklich niemand dazu verpflichtet, nach der Verlobung zu heiraten. Erst wenn eine Hochzeit arrangiert wurde, muss der Partner, der die Verlobung plötzlich auflöst, auf jeden Fall einen Teil der entstanden Kosten übernehmen. Ausnahmen wie zum Beispiel die Untreue des anderen Partners oder eine zu häufige Verzögerung der Hochzeit bestätigen die Regel. Gemeinsame Anschaffungen werden nach der Auflösung untereinander aufgeteilt, sodass diese meist günstiger als eine Scheidung ausfällt. Die Ansprüche beider Partner verjähren zwei Jahre, nachdem die Verlobung aufgelöst wurde. Danach kann somit nichts mehr gefordert werden. Und so müssen sich weder Normalbürger noch gutbetuchte Prominente Sorgen um ihr Eigentum machen. Deswegen nutzen einige VIPs den Akt der Verlobung, um auf etwas aufmerksam zu machen. So sind Angelina Jolie und Brad Pitt seit Jahren verlobt – heiraten wollen die beiden weltbekannten Schauspieler aber erst, wenn das auch homosexuellen Paaren in den USA gestattet wird. (KTAD)

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