Donnerstag, 17. Juni 2010 15:44 Uhr

Public Viewing: Mehr als 12 Millionen sahen erstes Deutschland-WM-Spiel

Mainz. Jetzt sind endlich Zahlen da! Der Worte sind genug gewechselt, laßt uns Daten sehen: 12,05 Millionen Fußballfans haben das WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft am Sonntag im Freien, bei Freunden oder  in Gaststätten gesehen. Dies ergab eine repräsentative Umfrage im  Auftrag des ZDF zum Public Viewing bei der Fußball-Weltmeisterschaft.
Das Spiel gegen Australien, das im ZDF ausgestrahlt wurde, hatten am  vergangenen Wochenende 27,91 Millionen Zuschauer (74,4 Prozent Marktanteil) vor den Bildschirmen daheim verfolgt. Die TV- Quoten konnten durch die übliche Methode mit einem Messgerät in bestimmten Haushalten schnell ermittelt werden. Für Public Viewing gibt es dagegen gar keine Messmethoden, da hilft nur eine repräsentative Befragung.

Im Auftrag des ZDF hatte das Meinungsforschungsinstitut Mindline Media am14. und 15. Juni 1004 deutschsprachige Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren befragt.

Die deutsche Nationalmannschaft trifft am Freitag, 18. Juni, in ihrem zweiten WM-Vorrundenspiel auf die Mannschaft von
Serbien: Das ZDF überträgt live ab 13.30 Uhr. Bereits ab 12.15 Uhr läuten Katrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn live aus dem
„ZDF-WM-Studio“ den Countdown ein. Reporter im Stadion von Port Elizabeth ist Béla Réthy.

Im Anschluss steht mit der Begegnung Slowenien – USA das zweite Spiel des Tages live auf dem Programm des ZDF. Live-Reporter im Ellis-Park-Stadion von Johannesburg ist Oliver Schmidt.

Wie schon bei den bisherigen WM-Übertragungen erfolgreich praktiziert, kommt erneut modernste Technik zum Einsatz, um das
vielfach als störend empfundene Geräusch der Vuvuzelas im Stadion zu minimieren. Das ZDF stattet seine Live-Reporter mit so genannten Lippenmikrofonen aus, die im Vergleich mit den üblichen Headset-Mikros die Außengeräusche deutlich schwächer aufnehmen.

Darüber hinaus wird das durch den FIFA-Hostbroadcaster angelieferte Tonsignal durch die ZDF/ARD-Technik in den Stadien beziehungsweise imIBC in Johannisburg unter Verwendung spezieller Geräuschfilter bearbeitet. So laufen beispielsweise bei den Spielen der deutschen Mannschaft die Bild- und Tonsignale über einen eigenen ARD/ZDF-Ü-Wagen im Stadion. Das ZDF setzt bei diesen technischen Maßnahmen wie bisher auf eine Optimierung des Tonsignals: Reduzierungder störenden Lautstärke der Vuvuzelas, ohne die landestypische Stadionatmosphäre auszublenden oder die Stimme des Kommentators zu verfremden.

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