28.02.2020 12:54 Uhr

Quaden Bayles soll doch nicht ins Disney-Land?

imago images / AAP

Das herzzerreißende Video von Quaden Bayles ging um die Welt. Darin ist zu sehen wie der neunjährige heulend in einem Auto sitzt und sagt, dass er sich wünscht zu sterben. Der kleinwüchsige Australier wurde in der Schule nämlich gemobbt.

Um die Folgen der Hänseleien öffentlich zu machen, entschied sich die Mutter des Jungen dazu den Clip Mitte Februar ins Netz zu stellen. Damit, dass der Beitrag innerhalb kürzester viral geht, hätte die Frau aber nicht gerechnet, genauso wenig wie mit der Anteilnahme zahlreicher Weltstars.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von yarraka bayles (@yarraka__bayles) am Feb 23, 2020 um 7:27 PST

So viel Geld kam zusammen

So richtete der Komiker Brad Williams über die Spenden-Plattform ‚GoFundMe‘ eine Seite ein, wo Geld gesammelt werden soll, um Quaden und seiner Familie eine Reise ins Disneyland zu finanzieren und dem Schüler damit einen Traum zu erfüllen. Wie ‚7 News.com‘ berichtete, haben die Bayles die Reise allerdings abgelehnt und möchten die Summe stattdessen spenden. Zur Stunde sind bereits knapp 428.000 US-Dollar von über 20.000 Spendern zusammen gekommen.

„Wir möchten, dass das Geld an Gemeinschaftsorganisationen geht, die es wirklich brauchen. Sie wissen, wofür das Geld ausgegeben werden soll“, so die Tante gegenüber der australischen Seite. „So sehr wir auch nach Disney-Land wollen, ich denke, unsere Community würde davon mehr profitieren.“ Der gute Wille ist den Angehörigen von Quaden definitiv hoch anzurechnen. Dennoch ist es gut vorstellbar, dass das Kind enttäuscht darüber sein wird, dass es vorerst doch nicht in den Abenteuerpark gehen wird.

Scheitert es an den AGB’s der Seite?

Allerdings schreibt ‚GoFundMe‘ ausdrücklich vor, dass der Zuschuss ausschließlich für den auf der Seite angegebenen Zweck verwendet werden darf. Sprich: Die Summe darf nur für den Ausflug ins Disney-Land verwendet werden! Brad Williams befindet sich aber in Verhandlungen, wonach der doch sehr hohe Betrag bestenfalls dann doch an die Charity-Organisationen weitergeleitet werden darf.

Derweil wabern irre Verschwörungstheorien und Hoaxes durchs Netz, dass Quaden nicht 9 sein sondern 18 Jahre alt sein soll.