Samstag, 2. Mai 2020 16:16 Uhr

R. Kelly: Als Corona-Risikopatient frühzeitig aus Gefängnis entlassen?

imago images / ZUMA Wire

R. Kelly stellt zum dritten Mal einen Antrag auf Entlassung aus dem Gefängnis. Der ‚Ignition‘-Interpret sitzt derzeit im Metropolitan Correctional Centre in Chicago, wo er auf seinen Prozess wegen organisierter Kriminalität, Sexhandel und Kinderpornografie wartet.

Die Corona-Pandemie will R. Kelly jetzt erneut zum Anlass nehmen, einen Richter zu überzeugen, ihn auf Kaution freizulassen. Laut TMZ behauptet der Sänger, dass er in der Haftanstalt Tests durchführen ließ, die belegen, dass er „wahrscheinlich zuckerkrank“ sei. Menschen mit Diabetes sind im Falle einer COVID-19-Infektion besonders gefährdet, weshalb Kelly nun auf eine Freilassung spekuliert.

Hoher Blutdruck?

In dem Antrag weisen seine Anwälte außerdem darauf hin, dass ihr Mandant unter hohem Cholesterin und Bluthochdruck leide, weshalb er ebenfalls einem besonderen Risiko ausgesetzt sei. Zuvor hatte das Gericht in Chicago bereits zwei Mal entschieden, dass es keine ausreichenden Gründe gebe, den Musiker aus der Untersuchungshaft zu entlassen.

Derweil kommen immer mehr Details über Kellys vermeintliche Straftaten ans Licht. Unter anderem sprach die Ex-Freundin des US-Amerikaners, Azriel Clary, vor kurzem über die Zeit mit ihm und zeichnete dabei ein erschreckendes Bild von den Zuständen im Hause des RnB-Stars. „Er tat die erniedrigendsten Dinge“, zitiert der ‚National Enquirer‘ Clary, „während er Sex mit uns Mädchen hatte, hatte er auch Sex mit den Männern, den Haushälterinnen, den Putzfrauen. Damit hat er alle kontrolliert. Das war Erpressung – für den Fall, dass jemand gegen ihn aussagen wollte.“