Freitag, 11. Januar 2019 14:16 Uhr

R. Kelly: Jetzt stellt sich auch seine Tochter gegen ihn

2019 ist definitiv kein gutes Jahr für R&B-Legende R. Kelly (51). Die Skandaldokumentation „Surviving R. Kelly“ könnte ihn nun zu Fall bringen. In der mehrteiligen Sendung kommen Frauen zu Wort, die ihm körperlichen und seelischen Missbrauch vorwerfen. Nun meldet sich auch seine Tochter zu Wort.

R. Kelly: Jetzt stellt sich auch seine Tochter gegen ihn

Foto: SonyMusic

Seine verstoßene Tochter Joann Kelly (20), die sich selbst Buku Abi nennt, stellte sich nun an die Seite seiner Gegnerinnen und teilte auf ihrer Instagram-Seite ein ergreifendes Statement. Sie sei „am Boden zerstört“ von den Dingen, die sie erfahren habe. Nicht nur seine Tochter ist geschockt, jetzt ermitteln auch die entsprechenden Behörden gegen R. Kelly.

In einem langen Statement an ihre 28.000 Follower distanzierte sie sich von ihrem Vater und entschuldigte sich dafür, sich nicht schon früher zu Wort gemeldet zu haben. Ihre Beziehung zu R. Kelly beschreibt sie wie folgt: „Alle, die mich persönlich kennen oder mir schon länger folgen wissen, dass ich keine Beziehung zu meinem Vater habe.“

Quelle: instagram.com

Sie nennt ihren Vater ein Monster

Sie spreche weder im Namen ihres Vaters, noch sei es ihre Art private Dinge in den sozialen Netzwerken zu diskutieren, aber sie habe das Gefühl, dass einige Dinge nun überhand gewinnen. Sie und ihre Geschwister hätten seit Jahren nicht mehr  mit ihm gesprochen und hätten bis auf den selben Nachnamen auch nichts mehr gemeinsam. Buku geht sogar noch weiter: „Das Monster, mit dem ihr mich alle konfrontiert, ist mein Vater. Ich weiß sehr genau, wer und was er ist. Ich bin in diesem Haus aufgewachsen.“

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Buku Abi (@bu.k.u) am Dez 24, 2018 um 6:35 PST

Warum sie all die Jahre darüber schwieg, erklärt sie so: „Meine Entscheidung, nicht über ihn und darüber, was er tut, zu sprechen, ist für meinen eigenen Seelenfrieden, für meinen emotionalen Zustand und für meine Heilung. Ich musste das tun und in einer Art und Weise weiterleben, die am besten für mich ist.“ Die Vorwürfe gegen ihren Vater nennt sie „eine Untertreibung“. Abschließend schrieb sie: „Ich bete für alle Familien und Frauen, die von den Handlungen meines Vaters betroffen sind. Glaubt mir, auch mich hat das alles tief getroffen.“ Das ganze Statement gibt es hier.

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren