06.12.2019 11:23 Uhr

R. Kelly: Jetzt wird ihm auch noch Bestechung vorgeworfen

Foto: imago images / ZUMA Press

R. Kelly wird von der Staatsanwaltschaft Bestechung vorgeworfen. Der ‚I Believe I Can Fly‘-Interpret wartet derzeit auf seinen Gerichtsprozess wegen sexuellen Missbrauchs.

Nun haben sich die Staatsanwälte mit einem weiteren Vorwurf zu Wort gemeldet: Bestechung. Diese soll mit der Hochzeit zwischen dem Musiker und der verstorbenen Sängerin Aaliyah zu tun haben.

„Ich hatte Angst“

Laut Gerichtsdokumenten habe er einen Beamten bestochen, um einen gefälschten Ausweis für eine anonyme Frau zu erhalten. Die Dokumentfälschung ist auf den 30. August 1994 datiert – nur einen Tag bevor die kontroverse Hochzeit stattgefunden hat.

Später ließen Aaliyahs Eltern die Ehe annullieren und kündigten den Plattenvertrag ihrer Tochter, die ihre letzte Musik bei ‚Atlantic‘ aufnahm. Laut Kellys Anwälten sei der Vorwurf absoluter Humbug.

„Ich hatte Blutergüsse am ganzen Hals“

Die Schlinge um den Hals des in Ungnade gefallenen Sängers zieht sich jedoch immer weiter zu: Erst kürzlich packte seine langjährige Freundin Joycelyn Savage über die Zeit mit ihm aus.

„Ich hatte Blutergüsse am ganzen Hals und er wies mich an, Rollkragenpullis oder einen Schal zu tragen, um sie zu verdecken, wenn er mich ausführte. Ich hatte Angst, irgendjemandem davon zu erzählen, weil ich nicht wusste, wie er darauf reagieren würde“, gesteht sie. Sie sei auf Schritt und Tritt überwacht worden. Kelly habe sogar einen Assistenten darauf abgestellt, an der Badezimmertür zu warten, während sie duschte.