Montag, 27. Januar 2020 19:50 Uhr

R. Kelly wird operiert und verpasst Gerichtstermin

R. Kelly (links) Foto: imago images / ZUMA Press

Der gefallene Sänger R. Kelly habe vorige Woche einen Gerichtstermin verpasst, weil er wegen eines Leistenbruchs notoperiert werden musste. Derzeit befindet sich der Künstler wegen Vergewaltigung und Kinderpornographie in Untersuchungshaft.

R. Kelly wurde Anfang der Woche wegen eines Leistenbruchs in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er operiert werden musste. Das berichtete das US-Promi-Portal ‚TMZ‘. Da er erst wieder am Donnerstagabend in seine Zelle im MCC Chicago zurückgebracht wurde, konnte er in derselben Woche angeblich nicht vor Gericht erscheinen.

Mehrere Anklagepunkte

Der ‚I believe I can fly‘-Sänger klagte bereits schon im September 2019 über mehrere medizinische Probleme. Das sollen Gerichtsdokumente nachweisen können. Dazu gehörte ein Taubheitsgefühl in der Hand, Angstzustände und einen damals noch unbehandelten Leistenbruch.

Von April bis Mai 2020 soll sein Prozess nun beginnen, wo sich der 52-Jährige in mehreren Fällen der Vergewaltigung und Kinderpornographie beschuldigt wurde. Um die Eheschließung mit der damals noch minderjährigen Aaliyah (22†) mithilfe eines gefälschten Ausweises zu veranlassen, bestach R. Kelly 1994 angeblich auch einen Beamten. Der Interpret besteht darauf, dass er nicht schuldig sei.

Dass ehemals große Stars sich kurz vor Gerichtsterminen wegen medizinischen Beschwerden behandeln lassen, ist nicht selten. Auch Harvey Weinstein wurde am Rücken operiert kurz bevor sein Prozess am Anfang Januar losging. War das bloß Zufall oder soll dies einen mitleidigen Eindruck erzeugen?

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