Mittwoch, 24. Oktober 2018 09:03 Uhr

Rami Malek spielt Freddie Mercury: „Er trotzte jedem Hindernis“

Rami Malek bezeichnet Freddie Mercury als „Revolutionär“. Der 37-jährige amerikanische Schauspieler porträtiert den verstorbenen Musiker in dem von Bryan Singer inszenierten Drama ‚Bohemian Rhapsody‘ und hat nun seiner Verehrung für den Queen-Frontmann Ausdruck verliehen, der 1991 an einer Lungenentzündung als Folge seiner AIDS-Krankheit starb.

Rami Malek spielt Freddie Mercury: "Er trotzte jedem Hindernis"

Foto: Twentieth Century Fox

Der ‚Irish Times‘ sagte Malek: „Freddie Mercury trotzte jedem Hindernis, jedem Stereotypen, jeder Konvention, um der Mann zu werden, der er sein wollte. Und er inspirierte andere Leute dazu, ihr authentischstes Selbst zu werden. Ich bezeichne ihn als Revolutionär. Es ist sehr schwierig, in der zoroastrischen Kultur, der er entstammte, schwul oder bisexuell zu sein. Es ist tatsächlich sogar unvorstellbar. Diesen Konflikt zu haben und dennoch sein eigener Herr zu sein und zu sagen ‚F**** euch!'“

Obwohl er in dem mit Spannung erwarteten neuen Film die Hauptrolle spielt, hat Malek Jahre gebraucht, um sich in Hollywood einen Namen zu machen und bekam seine erste bezahlte Rolle erst mit 22 Jahren. Er selbst findet, dass die kleine Rolle, die er 2004 in ‚Gilmore Girls‘ ergatterte, ein Karriere-prägender Moment gewesen ist.

Rami Malek spielt Freddie Mercury: "Er trotzte jedem Hindernis"

Foto: Twentieth Century Fox

Erstes Stück mit 14

„Die Leute sagten zu mir, verändere dich nicht, aber das ging sehr langsam voran. In meinem ersten Theaterstück spielte ich mit 14. Meinen ersten bezahlten Job bekam ich mit 22. Wenn mein Kopf sich verändern würde, dann hätte er das jetzt. Ich habe immer weiter Briefumschläge mit meinem Porträt und Lebenslauf vollgestopft. Ich brachte sie überall hin und wenn irgendjemand auf irgendeine Art und Weise produktiv aussah, dann bekam er einen in einer Liefertasche oder einer Pizzabox“, erklärte der Schauspieler.

Die Rolle in der Comedy-Drama-Serie hat Maleks Sichtweise aufs Leben stark verändert, wie er ebenfalls erläuterte: „Ich war immer noch Bedienung, als ich meinen ersten Scheck bekam. Und ich sah ihn an und dachte: Vielleicht muss ich nicht 200 Bestecke jede Nacht putzen.“

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