12.06.2020 12:33 Uhr

Rassismus und Polizeigewalt: Robert De Niro über Angst um seine Kinder

In einem Interview mit Jimmy Fallon spricht Schauspieler Robert De Niro im Zuge der Debatte um Rassismus und Polizeigewalt darüber, wie es für ihn war, sechs afroamerikanische Kinder zu erziehen.

Denis Makarenko/shutterstock.com

Oscar-Preisträger Robert De Niro (76, „The Irishman“) hat sechs afroamerikanische Kinder. Die Debatten um Rassismus und Polizeigewalt geht dem US-Schauspieler daher besonders nahe, wie er jetzt im Interview mit „The Tonight Show“-Host Jimmy Fallon erzählte. Seinen Kindern Verhaltensweisen beizubringen, wie sie sich bei einer Polizeikontrolle zu verhalten hätten, fände er beängstigend.

„Ich nehme manche Dinge als selbstverständlich hin“

Obwohl er durch seine Kinder eine bessere Einsicht in das Leben von Afroamerikanern habe, sei ihm als Weißer vieles nicht bewusst: „Meine Kinder sind alle halb Schwarz und sogar ich nehme bestimmte Dinge als selbstverständlich hin“, erklärt er.

Zum Thema Polizeigewalt sagt De Niro: „Es muss sich etwas ändern. Viele Leute sagen, die Polizisten müssen in der Gemeinschaft helfen und ein gewisses Feingefühl mitbringen. Natürlich gibt es gute Polizisten, die das haben. Aber es gibt auch diejenigen, die es nicht haben und die sollten nicht da sein.“

Sechs Kinder mit drei Frauen

Der Hollywood-Star hat mit Ex-Frau Diahnne Abbott (75) die gemeinsamen Kinder Drena (48) und Raphael (44). Mit Ex-Freundin Toukie Smith (67) teilt er die Zwillinge Julian und Aaron (beide 24) und mit Ex-Frau Nummer zwei Grace Hightower (65) Sohn Elliott (22) und die achtjährige Tochter Helen. Von Hightower trennte De Niro sich 2018, erst vergangenen Februar einigte sich das Ex-Paar auf das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter.

(ncz/spot)

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