Donnerstag, 12. August 2010 09:00 Uhr

Rätselhafte Berichterstattung um einen strauchelnden Fußballkönig

Berlin. Selten hat es so eine nebulöse Berichterstattung um einen Prominenten wie Michael Ballack gegeben. Der 33-Jährige wurde zum Gegenstand mysteriöser Vorwürfe über das Privatleben des ehemaligen Bayern-München-Kollegen Christian Lell (25), der nun zu Hertha BSC wechselte.

Doch auch Lell, der die Gerüchte-Lawine durch Äußerungen ja selber losgetreten hatte, redet nicht Klartext. Der von Lell öffentlich erklärte Vorwurf: Ballack hätte sich in dessen „Privatleben eingemischt“.
Lell hatte eine dreimonatige Auszeit von der Beziehung zu seiner Freundin Daniela (23) genommen und tauchte ab. Jetzt ist Daniela im sechsten Monat schwanger und genau vor einem halben  Jahr steckte Lell in einer Beziehungskrise. Die „privaten Probleme“, von denen Lell sprach, hätten „auch mit Michael Ballack“ zu tun. Gegenüber der Bild-Zeitung sagte der 25-jährige letzte Woche: „Michael Ballack hat einen Anteil daran, dass es mir sehr schlecht ging. Das weiß er auch.“
Lell hält es für derzeit nicht gut, die privaten Vorfälle öffentlich darzulegen. „Den Zeitpunkt dafür entscheide ich.“

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Nun legt ‚Bunte‘ heute nach und auch Chefin Patricia Riekel nimmt sich des Themas in einem Editorial an.

Fazit des ‚Focus‘: „Lell nennt den Grund seiner Anschuldigungen zwar nicht, hat offensichtlich aber noch ein Hühnchen mit Ballack zu rupfen.“

Der ‚Berliner Kurier‘ fragt: Bereut Lell seine Sätze über Ballack? Der erklärte am 6. August: „Nein, das bereue ich nicht. Aber jetzt will ich nichts mehr dazu sagen. Ich will mich auf Hertha konzentrieren.“

Geübte Leser können ja eins und eins zusammenzählen…

Michael Ballack hat mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: Er war wochenlang verletzt, verpasste dadurch auch die WM in Südafrika. Am gestrigen Mittwoch trainierte er das erste Mal mit der ganzen Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen. An den bestrittenen Vorbereitungsspielen schaute er sich das Geschehen nur von der Bank aus an. Zwar verlief die Genesung schnell, doch fehlen ihm Spielpraxis und vor allem die Abstimmung und Abläufe im neuen Team. Ballack wird noch viele Extra-Schichten einlegen müssen, zum ersten Spieltag in zehn Tagen wird er es aber noch nicht schaffen.

Foto: Bunte

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