Dienstag, 10. September 2019 16:20 Uhr

Rea Garvey: „Weniger als ein Prozent aller Musiker haben Erfolg“

Foto: SAT.1/ProSieben/André Kowalski

The Voice Of Germany“ geht am Donnerstagabend in die neunte Staffel. Jury-Mitglied Rea Garvey glaubt weiter an die Show.

Der irische Rockmusiker Rea Garvey (46) empfindet die Kritik, die Musikshow „The Voice of Germany“ bringe kaum einen Star hervor, als ungerecht. „Man darf nicht vergessen, dass nur weniger als ein Prozent aller Musiker Erfolg haben. Und dann zu erwarten, dass jedes Jahr ein Kandidat von ‚The Voice‘ oder einer anderen Show dazukommt, ist ein bisschen unfair“, sagte Garvey der Deutschen Presse-Agentur. „Ich glaube, unser Durchschnitt ist ziemlich stark.“

Rea Garvey: "Weniger als ein Prozent aller Musiker haben Erfolg"

Foto: ProSieben/SAT.1/André Kowalski

In der Castingshow, die an diesem Donnerstag (20.15 Uhr) auf ProSieben in die neunte Staffel geht, wurden einst Popmusiker wie Max Giesinger oder Michael Schulte entdeckt. Viele ehemaligen Gewinner machten allerdings später kaum noch auf sich aufmerksam.

Kein Sieger-Song mehr

Mittlerweile verzichten die Macher sogar auf eine eigene Single für den Sieger. „Man muss sich das Musikgeschäft heute anschauen. Da läuft fast alles über Streams und virale Veröffentlichungen“, erklärte Garvey.

The Voice Rea Garvey

Foto: ProSieben/SAT.1/André Kowalski

Mit Rea Garvey kehrt ein Coaching-„Urgestein“ in die Show zurück. Er will mit einem Talent „directly ins Finale gehen“.

Außerdem kämpfen neben Mark Forster auch Senkrechtstarterin Alice Merton und Sido als neue Coaches um die besten Stimmen für ihr Team. „I’m here to win“, stellt Alice Merton schon zu Beginn fest. Auch Sido stellt von vorn herein klar: „Um hier Erfolg zu haben, musst Du 100 Prozent für die Musik geben. Ohne Kompromisse.“ (dpa/KT)

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