Es wird genauso viel geurlaubt wie 2022Reisetrends 2023: Diese Stadt ist der Geheimtipp fürs nächste Jahr

Jordanien könnte sich 2023 zum Geheimtipp entwickeln - noch ganz ohne Instagram-Hype. (mia/spot)
Jordanien könnte sich 2023 zum Geheimtipp entwickeln - noch ganz ohne Instagram-Hype. (mia/spot)

nayef hammouri/Shutterstock

SpotOn NewsSpotOn News | 13.12.2022, 14:34 Uhr

Nach der Pandemie lassen sich die Deutschen auch von der Inflation und Energiekrise das Reisen nicht vermiesen. Welche Orte sich 2023 besonders anbieten, hat Skyscanner in Erfahrung gebracht.

Inflation und Energiekrise werden die Deutschen auch 2023 nicht vom Reisen abhalten. Wie eine Umfrage von Skyscanner unter 2.000 Menschen ergab, wollen fast die Hälfte der Deutschen – 48 Prozent – 2023 genauso häufig Urlaub machen wie dieses Jahr, 34 Prozent sogar mehr.

75 Prozent der deutschen Reisenden wollen genauso viel oder mehr Geld für ihren Urlaub ausgeben. Um sich das trotz aller Krisen leisten zu können, haben sich 30 Prozent vorgenommen, den Urlaub im nächsten Jahr gegenüber anderen großen Vorhaben oder Käufen zu priorisieren.

Wo es Paare und Familien hinzieht

Die häufigsten Suchanfragen des Online-Reiseunternehmens beziehen sich bei Familien auf die Stadt Izmir in der Türkei, Paphos in Zypern und Alexandria in Ägypten. Paare zieht es dagegen nach Santiago de Compostela in Spanien, Tirana in Albanien oder Sarajevo in Bosnien und Herzegowina. Zudem sieht Skyscanner einen Trend hin zu Solo-Reisen: Demnach wollen sich 35 Prozent nächstes Jahr alleine ins Abenteuer stürzen.

Die Reiseplanung an sich geschieht bei den meisten übrigens während des Abendessens und am Handy. Am liebsten verlassen sich die Reiselustigen dabei auf Inspirationen von Freunden und der Familie. Für viele geht es im Urlaub auch um Natur: Bei den Reiseaktivitäten gehören Wandern, Tauchen und Tiere beobachten zu den Top 5.

Der Geheimtipp 2023

Einige konkrete Tipps hat die Seite auch noch: Demnach dürfte Amman in Jordanien 2023 zu den Geheimtipps unter Reisenden gehören. Das zeigt ein Anstieg von 195 Prozent bei den Suchanfragen – während der Instagram-Hype laut Hashtags noch ausbleibt.

Wer übrigens nicht auf ein Reiseziel festgelegt ist, sondern vor allem sparen möchte, sollte sich über Flugreisen informieren, die im Vergleich zu vor der Pandemie im Preis am stärksten gesunken sind. Diese gehen laut Skyscanner nach Zagreb in Kroatien, Oslo in Norwegen oder Sofia in Bulgarien.

Sparen als digitaler Nomade

Wer wie 15 Prozent der Befragten den Urlaubsaufenthalt als digitaler Nomade mit Arbeit verbinden möchte, kann nicht nur seinen Urlaub als Workation verlängern, sondern auch noch Lebenshaltungskosten sparen. Diese sind im Vergleich zu Deutschland (am Beispiel Berlin) in bestimmten Monaten besonders günstig. In Mexiko-Stadt dürften sie laut der Berechnungen um 38 Prozent günstiger sein als zu Hause, in Zagreb 27 Prozent und in Madrid immerhin noch 21 Prozent.