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Donnerstag, 4. April 2019 22:51 Uhr

Remake von „Friedhof der Kuscheltiere“ ist ein Meisterwerk!

Foto: Paramount Pictures Germany GmbH

Stephen King ist schlichtweg DIE Fachkraft in Sachen Horror, daran besteht wohl kein Zweifel, selbst bei denen nicht, die seine Bücher nur als Filme kennen. Seine Romane und die Verfilmungen sind ein Garant für Gänsehaut, Schockstarre und leicht verstörte Kinobesucher. Jetzt ist sein kommerziell erfolgreichster Roman „Friedhof der Kuscheltiere“ (1983) neu verfilmt worden.

Remake von "Friedhof der Kuscheltiere" ist ein Meisterwerk!

Foto: Paramount Pictures Germany GmbH

Ellie (Jeté Laurence) ist ein freundliches, aufgewecktes Mädchen und Besitzerin eines Katers. Ihre Familie ist frisch aufs Land gezogen und das war es dann auch schon mit den angenehmen Neuigkeiten. Weder das Haus, noch die Umgebung oder der Spirit im amerikanischen Neuengland sind befreiend frisch. Dabei wollten Louis Creed (Jason Clarke) und seine Frau Rachel (Amy Seimetz) entschleunigen. Louis‘ Job in Boston hat den zweifachen Familienvater an die Grenze der Belastbarkeit getrieben.

Für seine Kurskorrektur in Sachen Work-Life-Balance hat er eigentlich alles richtig gemacht. Nur so genau ins Grundbuch gesehen, was genau er jetzt sein Eigen nennt, das hat er versäumt.

Dicke Blut- und Dreckspuren am Hauseingang zeigen schon am Anfang, das hier was ganz Furchtbares passiert sein muss – all das (neu in der Gegend, Wald, Friedhof, ein Ausgang im rabenschwarzen Keller und ein sehr seltsamer Nachbar) sind klassische und immer wieder wirksame Motive für einen gemütlichen Abend im Horrorkino.

Ein toter Hund in einer Schubkarre

Zum neuen Grundstück gehört irre viel Wald. Irre ist auch die Geschichte dazu. Im Wald gibt es einen Tierfriedhof und Ellie sieht eines Nachmittags, wie eine Prozession von maskierten Kindern einen toten Hund in der Schubkarre auf den Friedhof bringt.

Remake von "Friedhof der Kuscheltiere" ist ein Meisterwerk!

Foto: Paramount Pictures Germany GmbH

Ellie ist neugierig und läuft hinterher. Neugierig und höflich nähert sie sich auch dem schrulligen Nachbarn Jud Crandall (John Lithgow, 73, „Garp und wie er die Welt sah“, „Mein Bruder Kain“) und schließt schnell Freundschaft mit ihm.

Der Nachbar wohnt schon lange hier und es ist vom ersten Augenblick an klar, dass der alte Mann nicht immer alles erzählt. Aber er ist nett und zugänglich. Als der Kater der Familie tot am Straßenrand liegt, soll Ellie geschont werden mit der Lüge, dass der Kater weggelaufen ist. Louis und Jud indessen gehen das Tier begraben. Nachts. Selbstverständlich. Die beiden Männer gehen weit in die Nebelschwaden rein, weit hinter den Tierfriedhof. Louis hat keine Ahnung, was er anrichtet, als er endlich den Kadaver mit Erde bedeckt. Wie die zwei durch den verwunschenen Wald gehen – das ist so fesselnd und spukig, dass man nur davon abraten kann, den Roman vorher zu lesen oder aufzufrischen.

Remake von "Friedhof der Kuscheltiere" ist ein Meisterwerk!

Foto: Paramount Pictures Germany GmbH

Meisterhafte Verfilmung!

Hinter dem Tierfriedhof liegt noch eine andere, eine viel ältere Grabstätte, die den Ureinwohnern Amerikas gehört und wie sich herausstellt, noch „aktiv“ ist. Was dort begraben wird, das kehrt zurück. Nicht ganz im Originalzustand, wenn der Ausdruck erlaubt ist, aber ein dort begrabenes Lebewesen kommt wieder. Der Kater wird nur der Anfang sein, denn der Familienvater kommt bald auf eine sehr ausgefallene Idee.

Als Ellie unter einen Tanklastzug gerät, ist es endgültig vorbei mit dem entspannten Leben in der Natur. Der Vater kann sich partout nicht damit abfinden, dass sein Kind bestattet wurde und in der Erde ruht. Er kehrt zurück und nimmt den Kinderkörper mit. Was mit der Katze geklappt hat und man voller guter Absichten ist, dass kann ja so schlecht nicht sein. Der Vater Louis Creed (Jason Clarke), ein Mediziner auch noch, ist dabei, sein Kind über den Tierfriedhof Richtung Ahnenkultstätte zu schleppen. Die Spirale setzt sich jetzt so richtig in Bewegung. Herrlich.

Remake von "Friedhof der Kuscheltiere" ist ein Meisterwerk!

Foto: Paramount Pictures Germany GmbH

Fazit: Die Neuverfilmung von „Friedhof der Kuscheltiere“ hat das Zeug zum Klassiker. Das Spiel mit den zu erwartenden Schockmomenten ist meisterlich gesetzt und wird natürlich überhaupt nicht so bedient, wie erwartet. Ein echter Hauptgewinn für den Film ist vor allem John Lithgow und die kleine Jeté Laurence. (Kinotante Katrin)

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denn der Film spielt – wie so viele Stephen-King-Geschichten – in Neuengland!

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Foto: Conbook-Verlag

Mehr zum Routenreiseführer USA – Neuengland
Neuengland und alle Highlights im Nordosten der USA

Malerische Küstenlandschaften, vom Atlantik umspült, sehenswerte Neuengland-Architektur, durch die der Hauch früher amerikanischer Geschichte weht, und ein Indian Summer, der mit seiner Farbenvielfalt der landschaftlichen Schönheit das i–Tüpfelchen aufsetzt. Der „Routenreiseführer USA – Neuengland“ präsentiert eine beeindruckende Route über fast 3.000 km durch den Nordosten der USA. Start-und Zielpunkt ist die Weltmetropole New York City. Dieser Routenreiseführer von Reisespezialistin Marion Landwehr ist im CONBOOK Verlag erschienen und präsentiert eine Highlighttour durch die Neuenglandstaaten und mitten rein in die Weltmetropole New York City.

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