Nach kontroversem "Star Wars"-FilmRian Johnson will seine „Star Wars“-Trilogie noch immer verwirklichen

Rian Johnsons "Star Wars: Die letzten Jedi" wurde unter Fans kontrovers diskutiert. (lau/spot)
Rian Johnsons "Star Wars: Die letzten Jedi" wurde unter Fans kontrovers diskutiert. (lau/spot)

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SpotOn NewsSpotOn News | 31.08.2022, 17:16 Uhr

Regisseur Rian Johnson verantwortete einen der kontroversesten "Star Wars"-Filme. Seine bereits vor Jahren angekündigte Trilogie aus der weit, weit entfernten Galaxis will der Filmemacher davon unbeeindruckt nach wie vor verwirklichen.

Vor rund fünf Jahren, im Dezember 2017, erschien der „Star Wars“-Film „Die letzten Jedi“ von Autor und Regisseur Rian Johnson (48) in den Kinos. Kurz vor dem damaligen Start gab die produzierende Firma Lucasfilm eine neue Sternenkriege-Trilogie bekannt, die ebenfalls unter Johnsons Führung entstehen soll. Dieses Projekt ist bislang noch nicht verwirklicht worden, doch in einem neuen Interview mit „Empire“ versichert der Filmemacher, dass es gegenwärtig „eine Frage des Terminplans“ sei, bis es dazu käme.

Er stehe Lucasfilm-Präsidentin Kathleen Kennedy (69) „immer noch nahe und wir treffen uns oft und reden darüber“, so Johnson im Interview über sein seit fünf Jahren anvisiertes Projekt. Kennedy selbst erklärte bereits vor einigen Monaten, dass Johnson derzeit „sehr engagiert“ an seinen zwei „Knives Out“-Filmen für den Streamingdienst Netflix arbeiten würde. „Glass Onion: A Knives Out Mystery“, der erste dieser Filme, wird dann auch im Dezember auf dem Streamingdienst erscheinen. Nach dem Abschluss der Arbeit am insgesamt dritten „Knives Out“-Film könne sich Johnson wieder dem „Star Wars“-Universum und seiner geplanten Trilogie zuwenden, so Kennedy, wobei bei der Entwicklung der Filme ein Vorlauf von drei bis fünf Jahren notwendig sei. „Es wird also noch eine Weile dauern“, verriet Kennedy im Mai auf der „Star Wars Celebration“ in Kalifornien.

Rian Johnson ist aber nach wie vor ausdrücklich daran interessiert, seinen nächsten „Star Wars“-Film in Angriff zu nehmen, wie er im Interview mit „Empire“ noch betont. „Es würde mir das Herz brechen, wenn ich am Ende wäre, wenn ich nicht irgendwann in diesen Sandkasten zurückkönnte“, so Johnson.

Rian Johnsons potenzielle „Star Wars“-Trilogie liegt gegenwärtig in weiter Ferne

Zuvor stehen jedoch nach derzeitigem Stand noch eine Reihe anderer „Star Wars“-Kinofilme an. So ist für Dezember 2023 ein noch unbetiteltes Projekt von Oscarpreisträger Taika Waititi („Jojo Rabbit“, 47) angekündigt. Danach folgt womöglich ein gemeinsames Werk von Marvel-Superproduzent Kevin Feige (49) und dessen Drehbuchautor Michael Waldron (35) sowie ein Kinofilm von „Wonder Woman“-Regisseurin Patty Jenkins (51) mit dem Titel „Star Wars: Rogue Squadron“. Dieser sollte allerdings ursprünglich im Dezember 2023 in den Kinos erscheinen, doch im Mai dieses Jahres erklärte Lucasfilm-Präsidentin Kennedy, dass das Projekt „für den Augenblick zur Seite geschoben“ worden sei und Jenkins weiterhin am Drehbuch schreibe.

Änderungen oder gar komplette Streichungen aus dieser Liste sind möglich. Johnsons Trilogie – sollte sie denn jemals verwirklicht werden – würde dann diesem Plan zufolge erst im Anschluss an die genannten Titel erscheinen.

Die kommenden „Star Wars“-Serien auf Disney+

An der Serienfront ist die „Star Wars“-Zukunft hingegen um einiges klarer. Die neue Serie „Andor“, ein Prequel zum Kinofilm „Rogue One: A Star Wars Story“ von 2016, wird am 21. September dieses Jahres weltweit auf dem Streamingdienst Disney+ starten. Danach folgt im Februar 2023 die Premiere der dritten Staffel der ersten „Star Wars“-Live-Action-Serie „The Mandalorian“, bevor im Laufe des nächsten Jahres die Miniserie „Ahsoka“ mit Rosario Dawson (43) als Titelfigur erscheinen wird. Bei „Ahsoka“ handelt es sich um einen Ableger von „The Mandalorian“. Die Hauptfigur wurde in der zurückliegenden zweiten Staffel der Show eingeführt.