Riccardo Simonetti fürchtet die „Wer stiehlt mir die Show?“-Konkurrenz

SpotOn NewsSpotOn News | 04.01.2022, 13:19 Uhr
Riccardo Simonetti ist 2022 bei "Wer stiehlt mir die Show?" dabei. (jom/spot)
Riccardo Simonetti ist 2022 bei "Wer stiehlt mir die Show?" dabei. (jom/spot)

ProSieben/Florida TV / Anna Thut

"Wer stiehlt mir die Show?"-Kandidat Riccardo Simonetti verrät im Interview, warum er seine Konkurrenz fürchtet, wie er die Show bei einem Sieg verändern würde und was er sich für 2022 fest vorgenommen hat.

Am 4. Januar 2022 (immer dienstags um 20:15 Uhr bei ProSieben und Joyn) startet „Wer stiehlt mir die Show?“ in die dritte Staffel. Dann werden Sänger Mark Forster (38), Comedienne Anke Engelke (56), Entertainer Riccardo Simonetti (28) und ein Wildcard-Gewinner versuchen, dem Gastgeber Joko Winterscheidt (42) seine Sendung in neun Quiz-Kategorien und drei Gewinnstufen abzuluchsen.

Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news verrät Kandidat Riccardo Simonetti, wie er den Sieg holen will, warum er vor seiner Konkurrenz „riesigen Respekt“ hat und wie er bei einer Übernahme der Show „ein bisschen Glamour ins TV bringen“ will. Zudem erzählt der Entertainer, wie er auf das Jahr 2021 zurückblickt und was er sich für 2022 vorgenommen hat.

Sie wollen Joko Winterscheidt die Show stehlen. Wie glauben Sie gelingt Ihnen das?

Riccardo Simonetti: Mit einer Menge wohl sortiertem Halbwissen selbstverständlich! Außerdem bin ich bei meinen Freunden als popkulturelles Lexikon verschrien und ich hoffe sehr, dass mir das beim Gewinnen der Show helfen kann!

Welche Wissensbereiche sind Ihre Schwachpunkte?

Simonetti: Ich habe in meinem Leben schon eine Menge Ungewöhnliches erleben dürfen und ich hoffe, dass ich etwas davon anwenden kann. Außerdem würde ich meine Affinität für Popkultur als Vorteil sehen. Ich zähle jetzt bewusst nur Stärken auf (lacht).

Wenn Sie die Show übernehmen würden, wie würde diese dann aussehen?

Simonetti: Ich würde gerne ein bisschen Glamour ins TV bringen und dem Publikum zeigen, wie viel Spaß das machen kann. Aber ich würde auch gerne etwas mit gesellschaftlichem Mehrwert einbinden, so eine Show ist da natürlich eine tolle Plattform, um eine Message zu transportieren! Ich glaube, Deutschland ist bereit für ein bisschen schwule Primetime (lacht).

Welchen Eindruck haben Sie von Ihrer Konkurrenz Mark Forster und Anke Engelke?

Simonetti: Ich habe vor beiden riesigen Respekt – Anke Engelke hat ja zum Beispiel bei „Wer wird Millionär?“ schon mehrmals bewiesen, was für eine extrem kluge Person sie ist und Mark schätze ich als Typen ein, der schon immer behauptet hat, nichts zu wissen und am Ende wahrscheinlich trotzdem eine 1 geschrieben hat (lacht). So sehr wir im Format auch Konkurrenten sind, so toll fände ich es auch zu sehen, was sie mit ihrer Sendezeit anstellen würden. Am besten fände ich es, wenn wir alle mal gewinnen würden.

Hatten Sie Bammel vor der Show, schließlich saßen vor Ihnen schon viele TV-Größen auf dem Ratestuhl?

Simonetti: Sagen wir so: Ich habe mir vor Drehbeginn fast in die Hosen gemacht (lacht). Denn natürlich will ich mich auch nicht blamieren und ich weiß, dass die Zuschauer auch immer ein bisschen streng sind. Aber auf der anderen Seite ist diese Show meiner Meinung nach mit die unterhaltsamste Sendung im deutschen TV und deshalb empfinde ich es als großes Privileg dabei zu sein und werde sicher total viel Spaß haben. Und ich liebe Joko und sein Team – alleine deshalb hätte ich nie Nein gesagt.

Was ist für Sie das Besondere an der Show?

Simonetti: Diese Sendung verbindet Spaß mit Wissen und das ganz anders als alle anderen Quizshows – man wird richtig vom Ehrgeiz gepackt und weiß selbst nicht, was passieren kann. Alles ist möglich und das macht einen im besten Sinne total verrückt. Joko ist ein wunderbarer Gastgeber und in der Sendung selbst wird man so schön menschlich, weil es völlig egal ist, wie viel du im echten Leben weißt, das hat in der Sendung rein gar nichts zu bedeuten. Alle sitzen im selben Boot – auch das Publikum und das macht echt Spaß. Aber machen wir uns nichts vor: Es macht uns vor allem Spaß, Joko zu ärgern.

Wie blicken Sie auf das Jahr 2021 zurück?

Simonetti: Für mich persönlich war es ein Jahr, das mit vielen beruflichen Erfolgen, aber auch der ein oder anderen Lektion verbunden war. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich hoffe den Leuten auch durch diese Show ein bisschen bitter benötigte Leichtigkeit zu bringen, mit der sie ins neue Jahr starten können. Ich weiß, dass 2021 für viele Menschen sehr hart war – vielleicht können ein paar Stunden unterhaltsames TV direkt zum Jahreswechsel für Ablenkung sorgen.

Welche Highlights und welche weniger schönen Momente gab es?

Simonetti: Ich empfinde die Spaltung der Gesellschaft durch die Pandemie im Augenblick als sehr bedrohlich und hoffe sehr, dass uns 2022 alle wieder ein bisschen mehr zusammenrücken lässt. Ich hatte selbst im vergangenen Jahr mit ein paar gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und dabei bemerkt man erst, dass Corona nicht die einzige Krankheit ist, an der man erkranken kann. Das war definitiv ein Weckruf, der mich bei meiner weiteren Lebensplanung noch lange begleiten wird.

Haben Sie Vorsätze für das neue Jahr?

Simonetti: Ich habe 2021 fünf Ehrenämter ausgeübt, darunter auch meine eigene gemeinnützige Organisation gegründet. Das war alles sehr erfüllend, hat mich aber auch manchmal meine persönlichen Grenzen vergessen lassen. Daher nehme ich mir 2022 vor, einfach auch ein bisschen mehr Leichtigkeit in meinen Alltag zurückzuholen, um weiterhin der Mensch zu bleiben, der ich bin.

Was wünschen Sie sich für 2022?

Simonetti: Ich habe die letzten Wochen von 2021 in vielen Arztpraxen und Krankenhäusern verbracht, daher wünsche ich mir im neuen Jahr vor allem gesund und glücklich zu bleiben. Das Ende des Jahres war auch für meine Familie, meinen Partner und meine Freunde eine große Belastung und ich möchte ihnen etwas von der Liebe und Zeit, die sie mir geschenkt haben, zurückgeben.