Mittwoch, 11. Dezember 2019 14:20 Uhr

Riccardo Simonetti: „‚Schwulsein‘ war für mich eine Beleidigung“

Foto: Starpress

Influencer und Social-Media-Star Riccardo Simonetti sprach jetzt offen wie selten über die Entwicklung seiner Homosexualität. Schon als Kind habe er es nicht leicht gehabt. Gegenüber der Illustrierten ‚Bunte‘ erzählte er, dass er bereits damals „sehr weiblich“ gewesen sei und deswegen auch öfter gemobbt wurde. Doch zu diesem Zeitpunkt habe er selbst noch nicht richtig einordnen können, was das eigentlich alles bedeute.

Besonders die Worte „schwul sein“ hätten ihm Angst gemacht. Der beliebte Selbstdarsteller sei für ihn eine Beleidigung gewesen und er wollte sich aus diesem Grunde auch nicht so bezeichnen. Womöglich wäre die psychische und physische Gewalt gegen ihn dann noch schlimmer geworden. „Ich habe jeden Abend gebetet, dass ich nicht schwul bin“, erinnert er sich.

Er will junge Menschen unterstützen

„Damals wusste ich ja noch nicht, was für ein tolles Leben auf mich wartet, wenn ich mich einmal wirklich damit auseinandergesetzt und verstanden habe, dass es total in Ordnung ist, so zu sein, wie ich bin“, sagt Riccardo Simonetti  heute stolz über sein jüngeres Ich.

Inzwischen setzt sich der 26-Jährige vermehrt für Toleranz ein, besonders bei jungen Menschen, die ihre Homosexualität gerade erst für sich entdecken.

Quelle: instagram.com

„Ich möchte, dass junge Menschen nicht mehr dasselbe durchmachen müssen wie ich damals. Ich werbe mit so viel Motivation für Toleranz, weil ich hoffe, dass anderen dieser Kampf erspart bleibt“, so Simonetti.

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