Montag, 9. Dezember 2019 18:20 Uhr

Richard E. Grant: LGBTQ-Bewegung stellt Hollywood auf den Kopf

imago images / ZUMA Press

Richard E. Grant will, dass mehr LGBT-Schauspieler entsprechende Rollen spielen. Der ‚Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers‚-Star findet, dass Hollywood derzeit eine historische Zeit durchmacht, wenn es um die Akzeptanz gegenüber LGBT-Schauspielern geht.

Deshalb, so Grant, sollte es auch selbstverständlich sein, dass homo- und transsexuelle Stars entsprechende Rollen übernehmen.

Quelle: instagram.com

„Das ist nicht mehr zu rechtfertigen“

Im Interview mit der ‚Sunday Times‘ sagte der 62-Jährige: „Die Transgender-Bewegung und das #MeToo-Movement bedeutet, dass man heterosexuelle Schauspieler in homosexuellen Rollen nicht mehr rechtfertigen kann. Wir sind in einem historischen Moment. Wenn du jemanden eine Rolle mit Behinderung spielen lässt, dann sollte das ein Schauspieler mit Behinderung tun.“

Trotzdem findet Grant, dass Sexualität immer fluide ist, weshalb er Schauspieler wie Timothée Chalamet für besonders vielseitig halte. „Ich verstehe, warum und wie der Stimmungswechsel entstanden ist“, erklärt er weiter.

„Und was unglaublich an Timothée Chalamet ist, ist dass er so eine androgyne Art hat. Aus all den Schauspielern da draußen, ist er der, der am meisten genderfluid ist.“ Grant selbst wird demnächst in der Rolle einer in Rente gegangenen Drag Queen im Musical-Film ‚Everybody’s Talking About Jamie‘ zu sehen sein.

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