Freitag, 8. Juli 2011 16:49 Uhr

Ricky Martin fühlt sich von Schwulen-Community gut beschützt

Los Angeles. Ricky Martin fühlt sich von der Liebe, die er von der Schwulengemeine erhält, „beschützt“. Der Sänger, der 2008 durch eine Leihmutter Vater der Zwillinge Matteo und Valentino wurde, gab im letzten Jahr zu, schwul zu sein. Heute fühle er sich nicht länger „alleine“, da er viel Unterstützung von anderen Homosexuellen bekomme.

„Ich fühle mich befreit. Ich fühle die Verbindung zu mir selber. Ich fühle mich beschützt. Ich fühle mich nicht alleine. Denn wenn man über sich selber schweigt, dann fühlt man sich alleine. Und dann offenbarst du dich und hast plötzlich diese großartige Gemeinschaft hinter dir, die dir einfach nur Liebe gibt“, erklärt er. „Und darauf konzentriere ich mich. Ich bekomme Tränen in meinen Augen, oh mein Gott, ich wünsche mir, dass jeder, der sich aktuell da durch kämpfen muss, jetzt fühlen kann, wie ich mich bei diesem Gespräch fühle. Es ist einfach Liebe, die aus jeder verdammten Richtung kommt.“

Martin, der seit vier Jahren in einer festen Beziehung ist, outete sich mit einer Ankündigung auf seiner Webseite und gibt zu, dass er nach der Veröffentlichung “ sehr viel Angst gehabt habe.

„Als ich auf ‚Senden‘ gedrückt habe, hatte ich sehr viel Angst“, erinnert sich der Sänger im Gespräch mit der britischen Zeitung ‚The Guardian‘. „Ich ging in mein Zimmer und hielt mein Kopfkissen fest. Drei Minuten später rief ich eine sehr gute Freundin an und sagte ‚Sag mir, was sie sagen‘.  Und sie war weinend in der Leitung und meinte ‚Du wirst nicht glauben, wie viel Liebe du erhältst.'“ (Bang)

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