Donnerstag, 11. November 2010 16:46 Uhr

Ricky Martin lüftet seine letzten Schwulen-Geheimnisse

Los Angeles. Selten zuvor sprach Latino-Star Ricky Martin (38) so offen über seine Sexualität. Aber schließlich befindet er sich derzeit für sein neues Buch auf Promotour durch sämtliche US-Talkshows. Nun hat er zugegeben, dass er viele Jahre darum kämpfte, seine Homosexualität geheim zu halten, damit die Leute um ihn herum nichts mitbekommen würden.

Bei einem Auftritt in der ‚Ellen DeGeneres Show‘ erzählte der Sänger der TV-Moderatorin, dass es Jahrzehnte dauerte, dass er mit seiner eigenen sexuellen Orientierung klarkommen musste. Er sagte wortwörtlich: „Ich denke, dass jeder seinen eigenen gewissen Prozess durchmachen muss. Wenn man nicht bereit dazu ist, ist man eben nicht bereit. Man muss durch einen spirituellen Weg gehen. Es spielt keine Rolle, ob man 10, 15 Jahre braucht, ab dem Moment, wo man realisiert und versteht, wer man ist. Man kann sich nicht dazu zwingen.“

Martin fügte auch hinzu, dass es ihm geholfen habe, als er in der Öffentlichkeit über seine Sexualität redete. Es machte den 38-Jährigen frei und nun könne er so Leben, wie er sich es immer erhofft habe. Ricky erklärte: „Ich fühle mich so frei, weil ich buchstäblich zum ersten Mal in meinem Leben stecke und keine Informationen manipulieren muss.“

Übrigens musste der Sänger im Alter von 12 lügen und vorgeben, dass er jünger sei. Zu Gunsten seines Managers gab er sich als 11 aus. Außerdem beschrieb Martin vor kurzem, dass die Homophobie generell ein weltweites Thema wäre.

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