Film "Napoleon"Ridley Scott: Joaquin Phoenix soll ständig am Drehbuch gemeckert haben!

Ridley Scott - October 2019 - Photoshot - Earthquake Bird World Premiere BangShowbiz
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Bang ShowbizBang Showbiz | 22.12.2022, 12:00 Uhr

Ridley Scott hat „Napoleon“ wegen Joaquin Phoenix‚ „ständigen Fragen“ umgeschrieben.

Der 85-Jährige führt Regie bei dem kommenden Historienepos, in dem Joaquin in die Rolle des französischen Kaisers schlüpft, und erklärte, wie er Änderungen am Drehbuch vornahm, um seinem Hauptdarsteller entgegenzukommen.

„Was da gesagt wurde, war unglaublich konstruktiv“

Ridley sagte dem Magazin „Empire“: „Joaquin ist so weit von konventionellen Rollen entfernt, wie man nur sein kann. Nicht absichtlich, sondern aus einer Intuition heraus. Das ist es, was ihn antreibt. Wenn ihn etwas stört, dann lässt er es dich wissen. Er hat (‚Napoleon‘) zu etwas Besonderem gemacht, indem er ständig hinterfragt hat.“

Der „Blade Runner“-Regisseur erklärte, dass Phoenix‘ Ansatz sich als vorteilhaft für die Qualität des Films erwies. „Mit Joaquin können wir den gottverdammten Film umschreiben, weil er sich unwohl fühlt. Und genau das ist bei ‚Napoleon‘ passiert. Wir haben den Film umgeschrieben, damit er sich darauf konzentrieren konnte, wer Bonaparte war. Das musste ich respektieren, denn was da gesagt wurde, war unglaublich konstruktiv. Dadurch wurde das Ganze größer und besser”, so der Filmemacher.

„Joaquin ist der speziellste und durchdachteste Schauspieler“

Scott und Phoenix hatten bereits bei dem Blockbuster „Gladiator“ zusammengearbeitet und der Filmemacher lobte den Oscar-Preisträger in den höchsten Tönen. Er schwärmte: „Bei ‚Napoleon‘ haben wir uns eingegraben und die Figur gefunden, oder zumindest so nah wie möglich an dem, was sie hätte sein können. Joaquin ist wahrscheinlich der speziellste und durchdachteste Schauspieler, mit dem ich je gearbeitet habe.“

Der Film, in dem auch Vanessa Kirby als Napoleons Ehefrau Josephine zu sehen sein wird, soll nächstes Jahr auf Apple TV+ veröffentlicht werden.