Robbie Williams: Ruhm ist wie eine Krankheit

Paul VerhobenPaul Verhoben | 05.06.2022, 19:00 Uhr
Robbie Williams
Robbie Williams warnt vor den Fiolgden des Ruhms

IMAGO / Marc Schüler

Er weiß wovon er spricht: Britenstar Robbie Williams warnt vor den Risiken, im Rampenlicht zu stehen.

Der britische Sänger wurde Anfang der 90er Jahre als Mitglied der Boygroup Take That berühmt. Nach seinem kometenhaften Aufstieg verfiel er jedoch schnell der Alkohol- und Drogensucht.

Im Interview mit ‚BBC Radio 4‘ reflektiert der „Angels“-Interpret schonungslos ehrlich über seinen frühen Weg zum Ruhm. „Ich bin froh, dass es mir damals passiert ist, weil mir sonst nichts passiert ist“, erklärt er.

Robbie Williams warnt vor Folgen des Ruhmes

Robbie Williams vergleicht „extremen Ruhm“ mit einer Krankheit und glaubt, dass jüngere Menschen besonders anfällig für die Risiken des Rampenlichts sind. Ruhm sollte daher mit einem Warnhinweis auf eine Gesundheitsgefährdung versehen werden, so der Musiker.

„Es ist etwas, das außerhalb deines eigenen Körpers passiert, wenn Leute dich ansehen und sich auf eine bestimmte Weise verhalten, damit du dich auf eine bestimmte Weise fühlst. Wenn du nicht so gut darin bist, mit dir selbst zufrieden zu sein, kann dies zu schwerwiegenden Reaktionen führen, insbesondere wenn du nicht alt genug bist, um damit fertig zu werden“, schildert der 48-Jährige.




Neues Greatest-Hits-Album geplant

Der „Rock DJ“-Star der bereits im Jahr 2004 die Alben „Greatest Hits“ und „In and Out of Consciousness: Greatest Hits 1990-2010“ veröffentlichte, arbeitet an einer weiteren Best-of-LP, um das 25-jährige Jubiläum seit der Veröffentlichung seiner „Life Thru A Lens“-Solo-Debüt-LP zu feiern und wird dafür einige seiner beliebtesten Singles mit einem Orchester neu aufnehmen.

Der ehemalige Take That-Sänger hofft zudem, irgendwann in diesem Jahr eine Tournee zur Unterstützung des Albums zu starten. „Robbie hat große Träume und er will, dass dies so schnell wie möglich passiert. Der Plan ist es, sich Ende des Jahres auf den Weg zu machen“, so ein Insider weiter. (Bang/K&T)
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