Sonntag, 14. Juli 2019 20:37 Uhr

Robbie Williams: So schlimm veränderte eine Angststörung sein Leben

Foto: imago images / MediaPunch

Robbie Williams (45) gilt als der geborene Entertainer schlechthin: Extrovertiert und extrem talentiert. Doch nun verriet er, dass ihn eine Angststörung fast komplett von der Bühne geholt hätte, denn er litt mehrere Jahre an einer extremen Form von Platzangst.

Robbie Williams: So schlimm veränderte eine Angststörung sein Leben

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Im Gespräch mit der britischen „Sun“ sprach der „Angel“-Sänger erstmals über sein Leben mit der Angststörung: „Ich litt ungefähr zwischen 2006 und 2009 an Agoraphobie“. Dabei handelt es sich um eine extreme Form von Platzangst. Die ging in seinem Fall so weit, dass Robbie kein normales Leben mehr führen konnte, wie er jetzt verriet. So habe er in dieser Zeit das Haus nicht mehr verlassen und sein Leben habe sich nur noch auf das Tragen eines Kaschmir-Kaftans und dem Essen von Kettle-Chips beschränkt.

Quelle: instagram.com

Verpasste Chancen

In dieser Zeit ging Williams nicht nur gewichtstechnisch wie ein Hefeteig auf, sondern ließ sich auch einen extremen Bart wachsen. Seine Krankheit schränkte ihn sogar so ein, dass er große Chancen nicht wahrnehmen konnte. „Ich erinnere mich daran, dass sie mir 15 Millionen Pfund geboten haben, um Simon Cowell bei ‚American Idol‚ abzulösen, und dazu noch einen großen Gig in den Staaten, aber ich habe das Angebot ausgeschlagen, weil ich zu der Zeit mein Sofa nicht verlassen habe. Ich konnte einfach nicht.“

Dann kam aber der Wendepunkt, als er eines Tages den Killers Hit „Human“ im Radio hörte und realisierte, dass er professionelle Hilfe braucht. Gemeinsam mit einem Therapeuten kämpfte er sich langsam ins öffentliche Leben zurück.

Diesen Prozess beschreibt Robbie wie das Leben nach einem Autounfall: „Ich musste wieder lernen, ein Entertainer zu sein. Es war kein leichter Prozess – es war wie einen Autounfall gehabt zu haben und dann wieder das Laufen lernen zu müssen.“ Besonders die Reunion mit seiner alten Band Take That motivierte in ungemein: „Hätte ich mich nicht wieder Take That angeschlossen… ich wüsste nicht, ob ich überhaupt zurückgekommen wäre.“

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