Samstag, 16. Juni 2012 09:55 Uhr

Robert Pattinson schimpft über schlechte Drehbücher

Robert Pattinson hält die meisten Drehbücher für „scheiße“. Der ‚Twilight‘-Star ist ab dem 5. Juli in der Hauptrolle in David Cronenbergs neuem Film ‚Cosmopolis‘ zu sehen und erklärt, sich aufgrund des Skripts für das Drama entschieden zu haben. So sei es im Vergleich zu vielen anderen einfach sehr gut.

„Bei ‚Cosmopolis‘ gab es vom allerersten Augenblick an eine so spezielle Stimmung“, erinnert sich Pattinson im Interview mit ‚Total Film‘. „Es ist einfach wirklich gut geschrieben. Die meisten Drehbücher sind wirklich scheiße und man denkt nur: ‚Wie kann ich es besser machen?‘ Aber bei diesem musste man es einfach nur vortragen. Ein wirklich schlechter Schauspieler könnte einfach dasitzen und es vortragen und es würde sich wirklich gut anhören.“

Nachdem der Schauspieler in der Rolle des Vampirs Edward Cullen zu internationaler Bekanntheit fand, hofft er nun darauf, diese für kleinere Filme nutzen zu können, die sonst nicht die entsprechende finanzielle Förderung erhalten würden. „Wenn man eine bestimmte Art von Erfolg ziemlich schnell bekommt, muss man irgendwie dafür bezahlen, seine Beiträge leisten und so“, ist sich Pattinson sicher.

„Ich möchte diesen ganzen Teil der Industrie unterstützen, den ich mag und wegen dem ich begann, mich für die Industrie zu interessieren.“ Dabei hat er es aber nicht nur im Sinn, die Popularität von unabhängigen Produktionen zu steigern, wie er gesteht. „Das begrenzte Maß an Einfluss, das ich habe, würde ich sehr gern dazu nutzen, Indies, die nie gemacht oder angeschaut werden würden, hoffentlich soweit zu bringen, dass sie angeschaut werden. Und außerdem will ich einfach cool erscheinen.“ (Bang)

Fotos: wenn.com

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