Mittwoch, 27. November 2019 22:35 Uhr

Robert Redford schimpft über „Diktator“ Trump

Foto: Starpress

Der Hollywood-Star Robert Redford (83) spricht von einer höchst beunruhigenden Lage in den USA und ist mehr als besorgt. Deshalb appellierte der Schauspieler nun an seine Landsleute, zum Wohle des Landes und der ganzen Welt, „den Kurs des Desasters“ zu ändern.

Mit scharfen Worten holte der ‚Jenseits von Afrika‘-Darsteller gegen den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump (73) aus und warf dem 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten einen „Diktator-ähnlichen“ Angriff auf die amerikanischen Werte vor.

Quelle: instagram.com

Appell an Wähler

„Wir befinden uns in einer Krise, die ich zu meinem Lebzeiten nie erwartet hätte“, schrieb der Oscar-Preisträger in einem am Dienstag beim US-Sender NBC News veröffentlichten Beitrag. Der Republikaner bedrohe Werte wie die Pressefreiheit und das Rechtsstaatsprinzip. Die USA würden nun als die „gespaltenen Staaten von Amerika“ angesehen und die Lage sei „höchst beunruhigend“. Mit Blick auf eine „verkappte Monarchie“ unter Trump mahnt der Schauspieler und Regisseur: „Wir haben viel zu verlieren“.

Die nächste US-Präsidentschaftswahl steht im November 2020 an. Um „den Kurs des Desasters“ zum Wohle des Landes und der ganzen Welt zu ändern, blieben nur noch elf Monate Zeit, appellierte der 83-jährige an die Wähler. Der Kult-Star ist ein engagierter Umweltaktivist und Naturschützer, der als Vorzeige-Liberaler auch auf der Leinwand oder im Regiestuhl häufig Position bezieht. In dem Polit-Drama ‚Die Unbestechlichen‘ von 1976 porträtierte er mit Dustin Hoffman (82) beispielsweise die ‚Watergate‘-Journalisten der ‚Washington Post‘, die den 37. US-Präsidenten Richard Nixon (†1994) zu Fall brachten. (dpa/KT)

 

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