24.08.2020 15:01 Uhr

Rose McGowan und Alyssa Milano: „Charmed“-Hexen im Twitter-Krieg

Die ehemaligen "Charmed"-Co-Stars Rose McGowan und Alyssa Milano liefern sich auf Twitter einen öffentlichen Streit. Auslöser dafür war eine Bemerkung McGowans zur US-Politik.

imago/Cinema Publishers Collection

Rose McGowan (46) alias Paige Matthews und Alyssa Milano (47) alias Phoebe Halliwell standen von 2001 bis 2006 gemeinsam für die Mystery-Serie „Charmed“ vor der Kamera. Auf Twitter liefern sich die beiden nun einen bitterbösen Schlagabtausch. Auslöser für die öffentlich ausgetragene Auseinandersetzung war ein Kommentar von Rose McGowan zur Politik der US-Demokraten.

Die Schauspielerin twitterte anlässlich des letzten Abends des Parteitags der US-Demokraten, dass die Partei nichts erreicht habe. Daraufhin konterte Milano mit einem Tweet und zählte auf, was die Demokraten ihrer Meinung nach unter anderem für die Rechte der Frauen und der LGBTQ-Gemeinde getan hätten. „An Rose und an alle, die die Lüge verbreiten, dass Demokraten den Leuten angeblich nicht helfen: Ihr verletzt Menschen, die weniger privilegiert sind als ihr es seid. Tausende Menschen sterben jeden Tag und ihr wollt mit euren übertreibenden Tweets immer noch Aufmerksamkeit erhaschen.“

Schimpftirade gegen Ex-Kollegin

Das ließ wiederum McGowan nicht auf sich sitzen und warf ihrer Kollegin verschiedenste Anschuldigungen an den Kopf: Unter anderem habe Milano die #MeToo-Bewegung zu ihrem eigenen Vorteil genutzt: „Du hast #metoo (ein brillantes Kommunikationsmittel, keine Bewegung) von Tarana gestohlen. Du hast meine Bewegung, den Cultural Reset, für deinen Ruhm genutzt und warst eifersüchtig auf mich, weil ich meinen Vergewaltiger entlarvt habe“, twitterte McGowan. Auch auf die gemeinsame „Charmed“-Zeit ging sie anschließend ein. Ihre Kollegin habe 250.000 Dollar pro Woche für ‚Charmed‘ verdient, habe aber am Set gerufen: „Sie bezahlen mich nicht genug, um diese Scheiße zu machen!“, sagte McGowan und fügte hinzu: „Ich habe jedes Mal geweint, wenn wir weiterdrehten, weil du das Set so verdammt vergiftet hast. Und jetzt lass mich in Frieden, du verdammte Betrügerin. „

Milano reagierte daraufhin nicht auf die einzelnen Vorwürfe, erklärte lediglich: „Verletzte Menschen verletzen Menschen. Mutige Menschen ermutigen andere. Geliebte Menschen lieben andere.“ In einem zweiten Tweet stellte sie abschließend klar: „Das weiter zu kommentieren, passt nicht in meinen Wellness-Plan.“

McGowan stichelte bereits in der Vergangenheit

Es ist nicht das erste Mal, dass es zwischen den ehemaligen Co-Stars kracht: Rose McGowan hatte bereits im Februar 2018 in einem Interview mit „Nightline“ betont, dass sie Milanos Einsatz in der #MeToo-Bewegung kritisiere. „Ich mag sie nicht, weil ich glaube, sie lügt.“ Passend zu der neuesten Auseinandersetzung teilte McGowan dieses alte Interview ebenfalls auf Twitter.

(jom/spot)