Sonntag, 3. März 2019 21:42 Uhr

Roseanne Barr hetzt jetzt gegen alles und jeden

2015 war die Welt noch in Ordnung. Foto: Michael Wright/WENN.com

Roseanne Barr scheint nicht aus ihren Fehlern zu lernen. In der „Candace Owen-Show“ nennt sie die Gründer der #MeToo-Bewegung „Schlampen“ und greift unter anderem hohe weibliche Persönlichkeiten wie Kamala Harris ,eine US-amerikanische Juristin und Politikerin, Christine Blasey Ford, eine US-amerikanische Psychologin und Professorin und viele andere Frauen an.

Roseanne Barr hetzt jetzt gegen alles und jeden

2015 war die Welt noch in Ordnung. Foto: Michael Wright/WENN.com

„Sie tun so, als würden sie nicht sexuelle Gefälligkeiten gegen Geld eintauschen“, sagte Barr. Sie wundere sich „warum sich manche Frauen um 3 Uhr morgens in Männerhotels befänden“. Interviewer Candace Owens ging darauf  auf die Frauen ein, die den Comedian Louis CK wegen sexuellen Fehlverhaltens angeklagt hatten. Die Schauspielerin antwortete darauf: „Davon rede ich auch. Ich erkenne eine Schlampe, wenn ich eine sehe“. Hart Worte von dem einstigen „Roseanne“-Star, die im letzten Jahr gefeuert wurde, aufgrund eines rassistischen Kommentars, gegen die Beraterin von Präsident Barack Obama, Valerie Jarrett.

Schimpf-Tirade gegen Präsidentschaftskandidatin

Während des Interviews ließ die 66-Jährige auch eine böse Schimpf-Tirade gegen Kamala Harris los, die als heiße Präsidentschafts-Kandidatin gehandelt wird. „Schauen Sie sich Kamala Harris an, den ich Kama Sutra Harris nenne“, hetzt Barr und verweist auf die frühere Beziehung der Politikerin mit dem ehemaligen Bürgermeister von San Francisco, Willie Brown .“Wir wissen alle, was sie getan hat … sie hat sich hochgeschlafen“.

Auch gegen Christine Blasey Ford, die den Richter des Obersten Gerichtshof der USA, Brett Kavanaugh beschuldigt hatte, sie als Teenager vergewaltigt zu haben, hat die Serien-Darstellerin nur harte Worte übrig. Das „weiße Frauenprivileg“ sei das Einzige, was Ford vor dem Gefängnis bewahren würde. Gegen die frischgebackenen Abgeordneten Ilhan Omar Und Rashida Tlaib wetterte sie: „Es ist beängstigend, dass wir in unserem Kongress Hamas (eine palästinensische Terrorgruppe) haben. Beide sind Muslime“.

„Blexit“-Bla-Bla

Die, für viele offenbar vollkommen verrückt gewordene Schauspielerin erklärte außerdem, dass sie die „Blexit“ -Bewegung unterstütze. Blexit steht für „Black Exit“ und ruft Afroamerikaner dazu auf, Trump zu unterstützen und die demokratische Partei zu verlassen. „Ich unterstütze Blexit, weil ich weiß, dass dies der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Sache ist. Sie nennen es die Plantage – ich liebe das“ so Barr. „Ich nenne es Ägypten, weil ich Jüdin bin. Man verlässt Ägypten und wird vom Pharao befreit. Zu allen Afroamerikanern, die ich kenne, die Blexiter sind, sage ich: Bitte, nehmt zwei Juden mit“.

Barr, die als starke Befürworterin von Präsident Trumps Politik galt, geht während des Interviews auch auf einige ehemalige Freunde in Hollywood los. „Als ich zu Sandra Bernhard, Kathy Griffin und Sara Gilbert (Barrs Serien-Familie) ging, um sie ins Fernsehen zu holen – weil ich ihnen alle  Fernsehjobs geben wollte – wissen Sie, was die Leute in den Netzwerken mir gesagt haben? Diese Mädchen sind zu hässlich, um zum Fernsehen zu gehen“. Sie fügte hinzu: „„Und ich sagte damals, dass das so unglaublich sexistisch sei. Schaut mich an, ich bin keine Schönheit. Man kann das Talent einer Frau nicht auf ihre Makel reduzieren.“ Jetzt habe sie ihre Meinung aber geändert, seit sie zur Außenseiterin in Hollywood geworden ist. „Heutzutage gebe ich denen recht. Sie sind zu hässlich, um im Fernsehen zu sein “. Ihre Schauspielkolleginnen seien „hässlich im Inneren“.

Man kann nur hoffen, dass der ehemalige Serien-Star auch mal wieder zurückrudert…

Das könnte Euch auch interessieren

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren