Donnerstag, 27. Dezember 2012 13:52 Uhr

Rupert Everett: Tiefe Enttäuschungen bei Castings bleiben nicht aus

In der Karriere von Rupert Everett ging es „auf und ab“. Der Schauspieler (‚Die Hochzeit meines besten Freundes‘) erlebte zahlreiche Niederlagen, die sich für den 56-Jährigen rückblickend so anfühlten, als würde er „sterben“. Enttäuschungen bei Castings, wenn er die angestrebte Filmrolle nicht ergattern konnte, stehen euphorische Gefühle des Erfolgs gegenüber. „Ich liebte das, es war aufregend. Es ist immer großartig, erfolgreich zu sein. Es öffnet Türen“, sagt Everett.

Andererseits können sich in dem Business die Türen auch sehr schnell wieder schließen. Der Golden-Globe-Nominierte weiß: „Das ist dann sehr enttäuschend, aber in einer Karriere stirbt man immer und immer wieder. Manchmal mögen sie dich, manchmal entscheiden sie sich, dich nicht zu mögen. Dann bist du verloren und die naheliegende Sache ist sterben.“

Rupert Everett: Enttäuschungen bei Castings bleiben nicht aus

Dass er die halsabschneiderische Industrie überlebt hat, macht Everett „stolz“, wie er im ‚OK!‘-Magazin verrät: „Ich bin stolz, es geschafft zu haben. Ich war ziemlich gutaussehend als ich jung war – das bringt einen wirklich weit im Showbusiness und ich war auch ziemlich aggressiv. Was mir passierte, war kein Wunderwerk.“

Der Hollywood-Star besteht derweil darauf, niemals drogenabhängig gewesen zu sein, auch wenn er eine schwere Zeit überstehen musste. „Wenn man jung ist, passieren viele merkwürdige Dinge. Du lehnst dich gegen irgendwas auf und gehst dabei ans Limit. Du machst tonnenweise Fehler. Man hofft zu überleben und stirbt gleichzeitig sehr häufig. In der Karriere geht es auf und ab. Nichts ist so bizarr wie das. Aber nur weil ich über solche Dinge gesprochen habe, heißt das nicht, dass ich jemals ein Junkie war.“ (Bang)

Foto: wenn.com

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